Audience Buying

Adobe: Werbepotenzial von Spotify-Streaming ausschöpfen

Über Spotify sollen Werbeformate besonders gezielt auf die jeweiligen Zielgruppen ausgespielt werden können

Audio-Streaming ist im Trend: Rund 140 Millionen Internetnutzer weltweit hören laut dem Marktforschungsunternehmen eMarketer ihre Musik über Streaming-Dienste. Damit bietet dieser Bereich großes Potenzial, um Zielgruppen auf emotionaler, persönlicher Ebene und im Kontext ihrer aktuellen Nutzungssituation, unabhängig von ihrem Aufenthaltsort, zu erreichen. Adobe hat deshalb in seine kanalübergreifende Demand-Side-Plattform (DSP) der Adobe Advertising Cloud das neue Format Adobe Digital Audio integriert.

Gleichzeitig gab das Unternehmen eine Kooperation mit dem Streaming-Anbieter Spotify bekannt. Spotify bietet laut Adobe als wichtigstes Medium für audiophile Internetnutzer ideale Voraussetzungen für die kanalübergreifende Adressierung in 60 Märkten via Audio-, Display- und Video-Werbeformate. Über die neue Adobe-Lösung können so unter anderem 15 und 30 Sekunden lange In-App-Audios mit begleitenden Bannern, statische und Rich-Media-Anzeigen auf dem Desktop und digitale Videos auf Desktopgeräten und in mobilen Apps gezielt ausgespielt werden. Für eine Segmentierung 100 Prozent authentifizierter Zielgruppen verwendet Spotify die First-Party-Login-Daten seiner Kunden. Zusätzlich bringt der Streaming-Anbieter Marketer in die Lage, Zielgruppen nach Alter, Geschlecht, spezifischen Genres, Sprachen und auch nach Playlists auszuwählen. So sei es möglich, Nutzer passend zu ihrer Aktivität und Stimmung anzusprechen. Die kanalübergreifenden Spotify-Werbeformate und -Zielgruppen sind für Werbetreibende ab sofort über die DSP der Adobe Advertising Cloud verfügbar. Bislang konnten im Rahmen einer geschlossenen Beta-Phase bereits mehr als 50 Werbekunden gewonnen und rund 70 Kampagnen erfolgreich umgesetzt werden. (pk)