Kundenbindung

Vielen Dank für die Blumen!

Gründerin Franziska von Hardenberg möchte mit Bloomy Days weiter wachsen

Franziska von Hardenberg, Gründerin von Bloomy Days, startete im März 2012 mit dem Gedanken, „alle Menschen mit marktfrischen, saisonalen Blumen beliefern“ zu wollen. So rief sie das erste Schnittblumen-Abo in Deutschland ins Leben. Innerhalb der ersten zwei Jahre wuchs das Unternehmen rasant und entwickelte sich und sein Angebot stetig weiter.

Zusätzlich zum ursprünglichen B-to-C-Geschäft weitete Bloomy Days sein Angebot auf Geschäftskunden aus. Mit der Zeit wurden B-to-B-Projekte zum Daily Business. Anfangs traten zwar überwiegend nur Start-ups wie Westwing, Movinga und Thermondo an den Blumenversender heran. Heute jedoch nehmen auch Unternehmen wie L’Oréal, Piaget und Escada die Dienste von Bloomy Days für ihr Customer Relationship Marketing in Anspruch. Der Blumen-Versender tritt dabei als Full-Service-Dienstleister auf, übernimmt also beginnend bei der Auswahl der Blumen, über das Design des Packings, die Beilage persönlicher Nachrichten und das Verpacken bis hin zum Versand alle Arbeitsschritte. Im vergangenen Jahr machte das B-to-B-Geschäft rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes von Bloomy Days aus.

100.000 Bouquets für Nespresso

Das Bouquet wurden im Namen von Nespresso mit einer Karte an den jeweiligen Kunden versandtDer Erfolg des Services zeigte sich zuletzt bei der Arbeit für den Kunden Nespresso. Für die Kaffeemarke erstellte und versandt Bloomy Days 100.000 exklusive Bouquets an deren Topkunden. Das Bouquet beinhaltete ein Arrangement aus Eukalyptus, Japanrose und Lilien sowie eine Box im Nespresso-Design. Franziska vom Hardenberg betonte, dass im B-to-B-Geschäft noch „ein enormes Potenzial“ liege, das Bloomy Days als „First Mover nutzen“ wolle. Dies wurde auch durch die zahlreichen Reaktionen auf das Projekt deutlich. Innerhalb der ersten zwei Wochen nach Versand der Bouquets gingen allein über den Mailkontakt von Nespresso rund 400 Rückmeldungen der Kunden ein, die sich für die Geste bedankten. Auch in den Sozialen Medien wurde die Aktion vielfach geteilt und gelobt.

Bloomy Days kündigte an, in Zukunft weitere Vertriebswege erschließen zu wollen. Im vergangenen Jahr startete dazu das Konzept „Flowers to go“, das zunächst in Supermärkten eingeführt wurde. Derzeit befinde man sich in Gesprächen mit einer Tankstellenkette, in deren Filialen das Angebot weiter ausgebreitet werden soll. Ziel sei es, möglichst viele Touchpoints zu schaffen, um die Menschen auf unterschiedlichen Ebenen zu erreichen, so von Hardenberg. Die Gründerin erwartet, dass Bloomy Days mit dieser Strategie im kommenden Jahr profitabel wird. (pk)