Mobile Werbung

User-Engagement bei mobiler In-Game-Werbung übertrifft andere mobile Apps um das Dreifache

Die in Spielen vorherrschende Rewarded-Video-Werbung sorgt für ein hohes Engagement seitens der User, konstatiert Smaato. Bei diesem Format bekommen Nutzer die Möglichkeit, sich durch Ansehen oder teils auch Interaktion mit dem Video zusätzliche In-Game-Belohnungen für ihr eigenes Spiel zu verdienen.

"In der Vergangenheit machten hohe Click-Through-Raten Werbetreibende eher stutzig", sagt Arndt Groth, Präsident von Smaato. Aber bei mobiler In-Game-Werbung sei diese Kennzahl ein Indikator dafür, dass die Verbraucher gerne mit Werbung interagieren, auch wenn sie das Game Play unterbricht. Das sei für die Handelsmarken ein sehr positives Zeichen.

In seinem White Paper berichtet Smaato außerdem, dass sich In-Game-Werbung mittlerweile gleichmäßig auf die Branchen verteilt, was zeige, dass die Akzeptanz neuer Werbetypen wie Rewarded Video in den Mainstream übergehe.

  • 21 % der In-Game-Werbung entfallen auf Handelsmarken,
  • 17 % der In-Game-Werbung entfallen auf Automarken,
  • 16 % der In-Game-Werbung entfallen auf Publisher aus dem Non-Gaming-Bereich und Medienmarken,
  • 10% der In-Game-Werbung entfallen auf Werbung in anderen Games.

Das Marktforschungsunternehmen eMarketer berichtet, dass mobile Games weltweit von über zwei Milliarden Menschen gespielt werden, was nicht nur eine extrem hohe Reichweite bedeutet, sondern auch, dass Gaming Apps sämtliche demografischen Kategorien umfassen und zu fast gleichen Teilen aus männlichen und weiblichen Gamern besteht, wobei Frauen beiläufige Spiele bevorzugen (Puzzle, Arcade), Männer sich hingegen häufiger für Hardcore oder Midcore Games (Shooter, Sport) entscheiden.

Der durchschnittliche Smartphone-Nutzer verbringt dabei täglich 55 Minuten mit mobilen Spielen. Noch klaffe eine Lücke zwischen Verbraucher-Engagement und Werbeausgaben, betont Smaato: Mobile Games böten eines der am besten kontrollierten und markensichersten Umfelder des digitalen Kosmos - im Gegensatz zu Websites, die nutzergenerierten Content monetarisieren, bestehe bei den meisten Spielen kein Risiko, dass die Botschaft Werbetreibender neben unangemessenem Content erscheint.