Onlineshopping

Konsumenten shoppen eher nach Ansicht statt auf Zuruf

Kleider werden noch nicht so einfach per Voice-Commerce gekauft - lieber sehen sich Kunden solche Waren - mindestens virtuell - vorher von allen Seiten an.

Zahlen aus einer aktuellen Studie von InRiver bestätigen: Die Stärke der Sprachassistenten liegt in der Ausführung klarer Befehle und in der Beantwortung eindeutiger Fragen: "Wo ist der nächste Supermarkt?", "Wie lange hat er geöffnet?" Die Aufforderung: "OK Google, suche mir ein Outfit für besondere Anlässe aus!" wird hingegen selten gegeben. Jeder zweite Nutzer von Sprachassistenten habe demnach schon einmal beispielsweise den Lieblingskaffee oder das Waschmittel, das regelmäßig verwendet wird, über einen Sprachassistenten bestellt. Bei anspruchsvolleren Produkten greifen die Käufer jedoch auf visuelle Inhalte zurück.

Dabei ist die Homepage oder Verkaufsplattform nicht ausschließlich Informationsquelle Nummer eins: Auch soziale Medien und Plattformen werden immer relevanter. Unter diesen gilt YouTube als die vertrauenswürdigste (63 Prozent), auf Platz zwei liegt mit 25 Prozent Facebook z. Besonderen Einfluss haben diese Kanäle auf eine jüngere Zielgruppe, so brechen 37 Prozent der 18- 24-jährigen einen Kaufvorgang ab, wenn sie nicht ausreichend visuelle Inhalte zur Verfügung haben, um sich ein Bild von der Ware zu machen. Personalisierung ist in anderen Bereichen schon lange ein großer Trend. Marketer können sich das auch bei multimedialen Inhalten für Shops zu Nutze machen. Als Ergänzung zu gleichbleibenden Basisinformationen (Preis, Maße etc.) kann Bild- und Video-Content individuell auf verschiedene Zielgruppen angepasst werden.