Postalische Werbesendungen

Online-Händler investieren zunehmend in Werbesendungen

Unser Leben ist nicht nur online. Wir lesen Zeitschriften, sehen auf dem Weg zur Arbeit Plakate und empfangen immer noch viele Briefe. Das bedeutet: Auch die Kontaktpunkte, die Konsumentinnen und Konsumenten mit Werbung und Marketing haben, sind nicht nur online sondern auch offline. Dem trägt auch der Online-Handel Rechnung, der früher im Kundendialog vorwiegend auf Online gesetzt hat.

Dirk Görtz, Vice President Dialogmarketing, Deutsche Post: "E-Commerce-Anbieter beziehen zunehmend auch physische Mailings in ihren Media-Mix ein. Dieser Trend hat sich schon 2018 abgezeichnet. Im vergangenen Jahr hat der Online-Handel die Ausgaben für Werbesendungen um mehr als 20 Prozent gesteigert. Damit füllen E-CommerceAnbieter die Lücke, die der klassische Distanzhandel mit dem Rückgang des Katalog-Geschäfts hinterlässt."

Ob eBay, Booking.com, Planet Sports oder sogar Amazon – immer mehr Online-Pure-Player finden ihren Weg zu den klassischen Medien. Die Zahl der Nutzer im E-Commerce-Bereich stieg im vergangenen Jahr um knapp 12 Prozent. Besonders für Print-Mailings gibt es dabei gute Argumente: Sie bieten nicht nur die Möglichkeit, mit Produkt-Samplings ein haptisches Erlebnis zu schaffen und so die Erlebnislücke zu schließen, die sich im Online-Handel ergibt. Der Kanal ist zudem besonders für den Handel ein wichtiges Instrument zur Bestandskunden-Pflege, wie nicht zuletzt der Dialogmarketing-Monitor 2018 bestätigt hat.

Und: Print-Mailings erzielen gerade für Online-Händler enorme Conversion Rates von zum Teil über 10 Prozent, wie die CMC DialogpostStudie 2018 ergeben hat, die die Deutsche Post in Kooperation mit Collaborative Marketing Club durchgeführt hat. Zumal eine gut gemachte, emotional ansprechende und individualisierte Werbesendung auch Wertschätzung vermittelt und damit auch im Haushalt eine hohe Verweildauer erzielt.