Podcast

Wie man Podcasts im Marketing einsetzt

Podcasts sind im Trend, um aus der Content-Masse herauszuragen - aber auch sehr nützlich für Marketing und Unternehmenskommunikation. Ideen, Content und Wissen werden geteilt - aber warum sollte man das gerade durch Podcasts tun? Die dpa-Tochter news aktuell hat dazu Tipps aufgelistet:

  1. Der persönliche Kontakt zum Zuhörer wird hergestellt: Die Zuhörer lernen Unternehmen von einer anderen, persönlicheren Seite kennen. Im besten Fall können Podcasts zum Imagegewinn beitragen oder sogar zum Kauf der Firmenprodukte anregen.

  2. Audio ist ein optimales Format für nebenbei: Ob unterwegs in der Bahn oder dem Flugzeug, beim Sport, am Schreibtisch oder im Bett: Podcasts können immer angehört werden.

  3. Gute Alternative zu den klassischen Medienformaten: Zumal die Reizüberflutungen gerade im Internet zunehmend mehr werden. Podcasts ermöglichen die Fokussierung auf ein Thema.

  4. Toller Mix im Content-Marketing: Podcasts bieten neue Möglichkeiten zur Produkt- und Unternehmensplatzierung und verfügen über eine hohe Glaubwürdigkeit.

  5. Software und Equipment fängt bei sehr niedrigen Preisen an. Kostenfreie Recording-Tools wie Garage Band oder Audacity sind für Einsteiger bestens geeignet. Günstige Mikrofone wie das Samson Meteor, Rode Podcaster oder Blue Yeti ermöglichen auch Neulingen konkurrenzfähige Ergebnisse.

Wie wird der Podcast erfolgreich?

Um Aufmerksamkeit für den Corporate Podcast zu erhalten, bieten sich vor allem die etablierten Social-Media-Kanäle wie Twitter und Facebook, aber auch LinkedIn und XING an. Je mehr Reichweite, desto besser!

Inhaltlich sollte sich ein Podcast auf eine bestimmte Zielgruppe und/oder ein bestimmtes Themengebiet fokussieren. So lassen sich langfristige Abonnenten gewinnen und die Wahrnehmung als Experte für ein bestimmtes Gebiet steigt. Zudem erhöhen Interaktionen mit den Zuhörern die Bindung. Podcasts sind ein sehr intimes Medium, da Empfänger auch in ganz privaten Alltagssituationen begleitet werden. Daher empfiehlt es sich, die persönliche Ebene in beide Richtungen zu öffnen. Beispielsweise kann ein Social-Media-Account speziell für den Podcast das Wachstum einer treuen Hörerschaft fördern, die sich als Teil einer Community versteht.

Wichtig ist auch, dass der Podcast für möglichst viele Leute erreichbar ist. Ein RSS-Feed ermöglicht den Zugang zu fast allen Mediatheken - bis auf Spotify, hier muss separat Kontakt aufgenommen werden. Ein solcher RSS-Feed kann mit etwas Know-how selbst erstellt werden, für kleines Geld finden sich dafür aber auch Dienstleister.