Adobe erweitert Marketing Cloud

Data-driven Remarketing: Einzelhändler können erstmals das Online-Verhalten von Verbrauchern mit kontextbezogenen Daten verknüpfen, um eine benutzerdefinierte Kauferinnerung, wie beispielsweise eine E-Mail, eine Push-Benachrichtigung oder SMS, zu versenden und die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs zu erhöhen. Wenn ein Verbraucher beispielsweise ein Paar Damenstiefel für mehrere Minuten anschaut oder ein Video über diese Schuhe ansieht, kann der Händler eine E-Mail versenden, die dieses Produkt hervorhebt und dem Verbraucher über einen Rabatt Anreize bietet. Adobe bietet damit nach eigenen Angaben die branchenweit einzige Technologie mit der Fähigkeit, Kunden personalisierte Nachrichten als Kauferinnerung zu senden, die auf historischem Verhalten basieren.

Personalisierte Push-Benachrichtigungen: Mobile Push-Benachrichtigungen werden ab sofort von aussagekräftigen Analysen unterstützt, die den Versand von intuitiven und personalisierten Nachrichten ermöglichen. Mit Mobile Core Service und Analytics können Händler Publikumssegmente erstellen und auf Grundlage von Faktoren wie dem Einkaufsverhalten und Benutzervorlieben anreichern. So kann ein Bekleidungshändler beispielsweise ein Segment jener Käufer erstellen, die Handschuhe gekauft haben, und dabei herausfinden, welchen zweitmeisten Artikel diese Gruppe gekauft hat, wie zum Beispiel einen Schal. Anschließend kann an jeden Kunden in diesem Segment, der noch keinen Schal gekauft hat, eine Push-Benachrichtigung mit einem Angebot für einen Schal gesendet werden.

Shoppable Media Experiences: Im vergangenen Jahr hat Adobe Shoppable Media eingeführt, die es den Händlern erleichtern, den Kunden eine visuelle "Shop the Look"-Funktion anzubieten. Nun führt Adobe einige Verbesserungen für Shoppable Media ein, die das digitale Einkaufserlebnis verbessern und den Verbrauchern mehr Personalisierung bieten sollen. Nach dem aktuellsten Stand der Adobe Auswertungen sind die Verbraucher der Meinung, dass Bilder und Videos, die über Online-Kanäle hinweg und im Geschäft verwendet werden, "relevant, kontextbezogen und optimiert" sein müssen, um ihr Interesse zu wecken. Händler können interaktive Inhalte einfacher in Echtzeit testen und gezielt ausspielen, um Konversationen über mobile und soziale Medien sowie direkt im Geschäft (In-store) zu fördern. Verbrauchern wird damit in Echtzeit eine relevante und dynamische Customer Experience ermöglicht, die auf Daten wie ihrem Standort und ihrer Kaufhistorie basieren.

Digital-meets-physical Shopping: Adobe erweitert seine Bildschirmfunktionen im Adobe Experience Manager für Shoppable Media, damit Händler die Verbraucher zu Hause, unterwegs oder In-store erreichen können. Beispielsweise können Banner, an die sich die Leute schon online – zu Hause oder auf ihren mobilen Geräten – gewöhnt haben, im Laden auf großen Bildschirmen angezeigt werden. Kunden können In-store mit diesem Inhalt interagieren und Käufe tätigen.