Services

Unübersichtlichkeit erschwert Auswahl digitaler Dienstleister

Digitale Dienstleister sind ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags in der Digitalen Wirtschaft, etwa als Unterstützung bei konkreten Projekten in den Bereichen Affiliate Marketing, Social Media oder Suchmaschinenwerbung und -optimierung oder Beratung durch Full-Service-Digitalagenturen. 83 Prozent der befragten Digitalexperten geben an, mindestens einmal pro Woche mit digitalen Dienstleistern zusammen zu arbeiten – 40 Prozent sogar fast täglich. Dabei ist die Auswahl des richtigen Anbieters für zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) schwierig, neun von zehn Experten (89 Prozent) haben die Auswahl im Nachhinein schon einmal bereut. Das hat eine Studie des BVDW ergeben, für die der Verband 309 in der Digitalwirtschaft tätige Experten befragt hat. „Die Unsicherheit ist oft sehr groß“, sagt BVDW-Vizepräsident Thorben Fasching. „Aus Sicht der Experten ist das keineswegs überraschend: In vielen Bereichen ist das Angebot riesig und von außen lässt sich oft nur schwer beurteilen, inwiefern sich die verschiedenen Dienstleister unterscheiden und, wer die erwartete Qualität abliefert.“

Tatsächlich geben zwei Drittel der Befragten (68 %) an, dass das Angebot an digitalen Dienstleistern unübersichtlich sei, für 83 Prozent ist das Angebot zu ähnlich, um auf den ersten Blick Unterschiede erkennen zu können – dabei haben 86 Prozent den Eindruck, dass sich die Qualität der Dienstleister stark unterscheidet. 81 Prozent wünschen sich mehr Orientierungshilfe bei der Auswahl geeigneter Dienstleister. „Für viele zählen hier in erster Linie subjektive Kriterien wie eigene Erfahrungen und Empfehlungen aus der Branche. Auch Referenzkunden können eine Entscheidungshilfe sein“, sagt Fasching. „Wer eine zuverlässige und objektive Auswahlgrundlage sucht, sollte sich vor allem an Zertifikaten oder Selbstverpflichtungen orientieren.“ (vj)