Lead-Generierung über E-Mail-Viralität

Die Reportings der „Handelsblatt“-Newsletter „Finance Today“ und „Morning Briefing“ wiesen bereits eine hohe Viralität aus. Um diesen Pool von unbekannten Lesern zu erreichen, überarbeitete man zunächst die Newsletter-Templates. Diese wurden im ersten Schritt um den Button „Möchte ich jetzt immer erhalten“ ergänzt. Per Klick landete man auf der Landingpage „Anmeldeprozess“. Im zweiten Schritt wurde das Template um den Button „Finde ich empfehlenswert“ und die darauf folgende Öffnung eines E-Mail-Fensters mit einer „Tell-a-friend-Funktion“ erweitert.

„Das Konzept zur Lead-Generierung haben wir genau auf die Bedürfnisse unseres Kunden zugeschnitten. Es beinhaltet eine rechtskonforme Umsetzung der ,Tell-a-friend-Funktion‘“, so Fabio Tripicchio, Vorstandsvorsitzender bei dem E-Mail-Dienstleister. Der durch die versendete Empfehlung kontaktierte Freund wird auf die Landingpage weitergeleitet und entscheidet eigenständig, ob er den Newsletter erhalten möchte und seine Daten hinterlegt oder dies nicht wünscht. Es erfolgt demnach keine automatische Weiterleitung der Daten. Zum Zweiten erfolge die Weiterempfehlung über den Server aus dem Postfach des Freundes heraus (zum Beispiel Outlook), der den Newsletter empfiehlt. Die Tell-a-friend-Funktion läuft Tripicchio zufolge nicht über einen beliebigen externen Server, also auch nicht über den des „Handelsblattes“.

Das Resultat: Innerhalb von sechs Monaten stieg die Zahl der Newsletter-Abonnenten auf 5.500 Neukunden an. Die Reportings wiesen zudem eine Steigerung der Öffnungs- und Klickrate nach. Die bestehenden Abonnenten öffneten die Newsletter zu rund 19 Prozent. Die neu gewonnenen Abonnenten zu rund 43 Prozent. Die Klicks stiegen im Falle der neu generierten Adressen um 9,45 Prozent an. (jh)