Out-of-Home

Deutsche folgen immer häufiger interaktiver Werbung

Die digitale Außenfläche der Deutschen Lufthansa mit 360-Grad-Rundumblick funktioniert wie ein interaktives Fernglas

Im Vergleich zum Jahr 2013 sind die Wahrnehmung und Akzeptanz von interaktiver Außenwerbung, also von Plakaten und elektronischen Bildschirmen im öffentlichen Raum, die auf eine Website verlinken, laut der Analyse deutlich gestiegen. Jeder Zweite hat davon schon einmal Gebrauch gemacht und ist dem OOH-Link auf eine Internetseite gefolgt. Weitere 17 Prozent der Probanden ließen sich durch die Werbung dazu animieren, die beworbene Internetseite zu Hause am Computer aufzurufen. 2013 waren es lediglich 15 Prozent der Befragten, die einer OHH-Anzeige mobil folgten, auch wenn bereits damals 65 Prozent angaben, die Verbindung zwischen Werbung im öffentlichen Raum und Online-Inhalten zu kennen. Heute ist der „Out of Home to Mobile“-Mechanismus laut Studie 86 Prozent der Bevölkerung bekannt.

Die verschiedenen technischen Möglichkeiten für den Zugriff auf interaktive Angebote werden ebenfalls stärker als noch vor drei Jahren genutzt. Weiterhin ist die Eingabe der Internetadresse der häufigste Weg (77 Prozent), gefolgt vom Abruf per E-Mail. Das Scannen des QR-Codes (56 Prozent) und die Nutzung einer App wie Shazam, Usnap oder Vooh zum Fotografieren des Plakats oder Screens haben besonders aufgeschlossen.

Die „Top drei“ der Anlässe, um die Möglichkeit der Interaktion mit Außenwerbung wahrzunehmen, setzt sich nach wie vor aus Informationen zu Produkten oder Dienstleistungen, Rabatt- und Gutscheinaktionen wie auch Informationen zu Veranstaltungen zusammen. Einen großen Sprung haben der Online-Einkauf von Produkten, den inzwischen 77 Prozent auf diesem Weg nutzen oder nutzen würden (2013: 19 Prozent), der Download von beworbenen Apps (75/16 Prozent) und die Teilnahme an sozialen Netzwerken (2016: 60 Prozent, 2013: 7 Prozent) gemacht.

„Out of Home bietet heute und in Zukunft eine wichtige Brücke zwischen dem öffentlichen und dem ‚virtuellen‘ Raum: Out of Home macht Online sichtbar, und dies mit enormer Reichweite“, sagt FAW-Geschäftsführer Jochen Gutzeit. „Die Ergebnisse unserer aktuellen ‚Trendanalyse OOH to Mobile 2016‘ zeigen darüber hinaus, dass unser Medium auch ein hohes Aktivierungspotenzial hat – vorausgesetzt, die Zielgruppen erkennen in den hier beworbenen Angeboten einen echten Mehrwert.“ (pk)