Adidas ringt weiter mit Amazon und Ebay

„Amazon selbst wird von uns nicht mit Adidas- oder Reebok-Produkten beliefert, sondern hat sich diese Produkte über Dritte beschafft, was natürlich nicht in unserem Interesse liegt“, so die Sprecherin. Die „neuen E-Commerce-Bedingungen sollen sicherstellen, dass die Darstellung von Adidas und Reebok im Sportartikelumfeld immer in optimaler Weise erfolgt.“ Das Unternehmen überwache die Einhaltung der Bedingungen sehr genau und habe seine Handelspartner auch mehrfach darauf hingewiesen. „Bei deren Nicht-Einhalten behalten wir uns nun ernsthafte Konsequenzen vor.“ Genauere Angaben zu möglichen Folgen machte die Sprecherin nicht.

Die Vertriebsbedingungen besäßen natürlich nur zwischen der Firma Adidas und ihren Handelspartnern Gültigkeit, schränkte die Sprecherin ein. „Offene Marktplätze werden nie frei von unseren Produkten sein, da Privatpersonen natürlich weiterhin Produkte dort anbieten dürfen, z.B. wenn sie den Laufschuh in der falschen Größe gekauft haben, ihnen ein Weihnachtsgeschenk nicht gefällt, oder ähnliches.“

Wie die „Wirtschaftswoche“ auf ihrer Website schreibt, will Adidas bis 2015 rund eine halbe Milliarde Euro über eigene E-Commerce-Aktivitäten einnehmen. Im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass das Unternehmen den Verkauf über offene Marktplätze durch Handelspartner mit einer Übergangsfrist zum 1. Januar unterbinden will (re)