Kampagne

Milow rockt

K12378

Hintergrund/Aufgabe

Hand auf’s Herz: Sie haben sich mit Menschen, die Ihren Musikgeschmack teilen, mehr zu sagen als mit denen, die Musik mögen, bei der sich Ihnen das Trommelfell zusammenzieht. Sollten Sie nun zufällig auf der Suche nach einem passenden Hund sein, sollten Sie diese Tatsache nicht aus den Augen respektive aus dem Gehirn verlieren. Denn, ob Sie es glauben oder nicht, auch Hunde haben ihren eigenen Musikgeschmack. So hat es zumindest erst kürzlich eine Studie der Universität Glasgow offenbart. Das wiederum haben Serviceplan und der Tierschutzverein München als Steilvorlage genutzt, um Hunden, die im Tierheim auf ein neues Zuhause warten, zu ihren neuen Zweibeinern zu verhelfen.

Lösung/Umsetzung

Nun wäre es aber zu banal gewesen, in die Anzeigen zu schreiben: Moshi mag Klassik und sucht menschliches Pendant. Der Streuverlust wäre zu groß. Also wurde der Musik-Streaming-Dienst Spotify ins Boot geholt, weil der seine User kennt wie kaum ein anderer. Spotify ermöglichte es, seinen Usern, während die ihre Lieblingsmusik hörten, individuelle Video-Banner einzuspielen. In diesen Bannern wurden ihnen Hunde vorgeschlagen, die ihren Musik­geschmack teilen. Klicken die User dann auf einen Banner, werden sie direkt auf die Microsite geleitet, auf der alle Hunde in coolen Posen mit ihrem entsprechenden Musikgeschmack vorgestellt werden. Zugeordnet sind die Tiere verschiedenen Musik-Genres: So warten zum Beispiel Elektro-, Klassik-, Pop-, Rock- und HipHop-Hunde auf den passenden Besitzer. Milow ­beispielweise schnarcht bei Mozart weiter in sein Kissen. Bei Indie-Rock jedoch schlägt er Purzelbäume.

Ergebnis

Milow
Gloria
Milow
Moshi
Ray
Puppies
Website Spotify