Gastbeitrag:

Webanalytics mit dem Google Tag Manager

Google Tag Manager


Was ist der Google Tag Manager?

Der Google Tag Manager ist ein kostenloses Tool zur Einbindung von Marketing- und Analyse-Technologien auf der Webseite oder auf mobilen Apps. Er vereinfacht die Integration von Tools insbesondere durch simple Implementierung von Tracking Code zum Erfassen von Onlineaktivitäten wie Seitenaufrufen, Klicks, Downloads, Transaktionen oder Formularabsendungen. Im Grunde ist der Tag Manager ein Content Management System, das nach einem initialen Setup mit wenig Programmierkenntnissen und ohne weitere Eingriffe in den Quellcode der Seite bedient werden kann.
Mit dem rapiden Anwachsen der Anzahl neuer Online-Marketing-Tools nimmt auch die Bedeutung des Tag Managers zu. Über 5.000 existierende Marketing Tools wurden aktuell für 2017 erfasst, fast 40% mehr als 2016 und das Wachstum ist ungebrochen.

Wie funktioniert der Google Tag Manager?

Bei der Verwendung des Google Tag Managers werden einmalig ein Container-Snippet sowie ein sogenannter Data Layer im Quellcode implementiert. Nach dieser technischen Installation kann eine Vielzahl an Marketing Tools über die Tag Manager Oberfläche angelegt und verwaltet werden, von Google Analytics oder AdWords über Analysetools wie comScore, Doubleclick, AdRoll bis hin zu sehr spezifischen Marketingtools.

Was lässt sich messen?

Der Tag Manager selber ist kein Mess-Tool – aber er verwaltet die Mess-Pixel und legt fest, was gemessen werden soll. Für die meisten Unternehmen sind genaue Daten über Besucherverhalten und Besucherquellen elementar wichtig für Werbeschaltung und Budgetsteuerung. Mit detaillierten Einblicken in Besucherströme, Scroll- und Klickverhalten oder Formular-Versendungen lassen sich Webseitentexte und Online-Anzeigen zielgerichtet optimieren.

Vorteile

Es gibt eine ganze Reihe an Argumenten, die für den Einsatz des Google Tag Managers sprechen. Die Vorteile liegen sowohl in der Bedienung mit einfacher Oberfläche und umfangreicher Benutzerverwaltung, als auch in der technischen Ausprägung.
Eine ausführliche Darstellung aller Vorteile findet sich hier: www.ad-agents.com/google-tag-manager/

Nachteile

Viele Nachteile bei der Verwendung des Google Tag Managers lassen sich tatsächlich nicht ausmachen. Ein großer Nachteil allerdings kann möglicherweise die Sicherheit sein. Fatal sind die Auswirkungen, wenn falscher html- oder Java-Script-Code auf die Seite initiiert wird. Interne Kontrollprozesse und eine passende User-Permission-Strategie sollten dringend eingerichtet werden, um diese Fehler auszuschließen.

Fazit

Der Einsatz von Tag Management Systemen und speziell des Google Tag Managers ist kein Trend sondern ein Must-Have. Es ist ein großartiges Hilfsmittel für die Integration und Verwaltung von Marketing Tools, insbesondere vor dem Hintergrund einer zunehmenden Anzahl an sinnvollen und hilfreichen Analyseprogrammen. Neben signifikanter Zeit- und Kostenersparnis sind al>uch der Flexibilitätsgewinn und die Entlastung der IT Abteilung nicht zu unterschätzen.