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Studie: Webseitenoptimierung ist fast immer wertvoll

Optimierung von Webseiten wird offenbar immer wichtiger

Optimierung, also der Prozess, bei dem A/B/n oder multivariate Tests auf Webseiten, mobilen Seiten, Apps oder anderen digitalen Kanälen durchgeführt werden, soll Unternehmen dabei helfen, die Customer Experience zu verbessern. Und das tut es laut Studie für 98 Prozent der Befragten. Die Unternehmen sagen, dass der Prozess wertvoll für den Erfolg ihrer Marketingkampagnen und Produktstrategien ist. 94 Prozent sind überzeugt, dass Optimierung hilfreich ist, um Wünsche und Bedürfnisse der Kunden besser zu verstehen. Auch qualitativ hat Optimierung laut Report Vorteile: 91 Prozent der Befragten gaben an, dass dadurch die Conversion- und Engagement-Rates gesteigert werden konnten, für 88 Prozent hat sich der ROI verbessert.

Die wichtigste Quelle für Optimierungsstrategien sind Analysen (72 Prozent). Aber auch Resultate aus früheren Experimenten, Kundenumfragen und User-Research-Studien werden von den befragten Digitalverantwortlichen herangezogen. Getestet wird bei 58 Prozent der Unternehmen mindestens einmal wöchentlich. Nur sieben Prozent der Befragten testen gar nicht.

Bei der Beantwortung der Frage, nach welcher Priorität digitale Interaktionen optimiert werden, spiegelt sich der Grund für Optimierung an sich wider: 65 Prozent der Studienteilnehmer nannten das Potenzial der Aktion, den Wert jeder Kundenaktion zu verbessern als wichtigsten Faktor, 58 Prozent den Einfluss auf die Benutzerfreundlichkeit.

Je nach Branche werden andere Elemente getestet


Am liebsten testen die Befragten Komponenten, die zu einer guten User Experience beitragen (63 Prozent), Landing Pages (61 Prozent) und Botschaft und Texte auf der Seite (57 Prozent). Doch welche Elemente hauptsächlich gemessen werden, hängt stark von der jeweiligen Branche ab. So misst der B-to-B-Bereich vorrangig Landing Pages. Im E-Commerce wird in erster Linie auf Promotions und Payment getestet während bei Medien dem Social Sharing die größte Bedeutung zukommt.

Was die Aufgabenverteilung innerhalb des Unternehmens anbelangt, liegt Optimierung bei den meisten Befragten fest in Marketing-Hand. Bei 32 Prozent kümmert sich die Marketingabteilung um Optimierungsprozesse, 14 Prozent geben der E-Commerce-Abteilung, zwölf Prozent dem User-Interface- oder Front-End-Bereich die Verantwortung.

Der Report von Webseitenoptimierer Optimizely soll Bedeutung und gängige Praktiken von Optmierung als Teil des modernen Marketing darstellen. Dazu hat Marktforscher Dimensional Research 417 Digitalverantwortliche online befragt. (ks)