E-Mail-Marketing

Studie: Nur jede zwanzigste E-Mail ist rechtskonform

Die Studie dokumentiert Best Practices und zeigt beispielhaft, wie Unternehmen vorgehen sollten (Foto: Gaus / Fotolia.com)

Nicht nur rechtlich, auch werblich machen Unternehmen Fehler, folgt man der Absolit-Studie. Besucher einer Website sind potenzielle Kunden und Interessenten, die oft gerne ihre Kontaktdaten hinterlassen. Das ist bei vielen Unternehmen offenbar noch nicht angekommen. Von den 197 untersuchten Firmen bieten nur 165 die Möglichkeit, Informationen zum Beispiel durch einen Newsletter anzufordern. Bei 18 Prozent ist dieser Hinweis nicht auf der Startseite auffindbar. Am besten schneidet hier der Handel ab, der im Schnitt 54 Prozent des Potenzials ausschöpft. Aber nur 35 Prozent der Versicherungen bieten auf der Homepage einen Newsletter an. Und B-to-B-Unternehmen bilden das Schlusslicht: Nur 21 Prozent der Möglichkeiten werden ausgeschöpft, um auf der Website neue Kunden direkt anzusprechen.

Erstkontakt mit potenziellen Interessenten ist ausbaufähig


Bei einem knappen Viertel der Unternehmen erhält der interessierte Neukunde der Studie zufolge auch nach zwei Monaten noch keine einzige E-Mail. Nur dreißig Prozent der Unternehmen haben eine spezielle Begrüßungsmail vorbereitet.

Dass immer mehr Menschen ihre E-Mails auf dem Smartphone lesen, scheint sich bei deutschen Unternehmen offenbar noch nicht herumgesprochen zu haben. Denn nur 46 Prozent sind auch auf dem Smartphone-Display gut lesbar. Und bei 32 Prozent ist die Landingpage nicht für Mobilgeräte optimiert. Allerdings versenden 39 Prozent der Unternehmen E-Mails, die heute schon auf der Apple-Watch einwandfrei lesbar sind.

Die Top Ten der 197 analysierten Unternehmen sind: Berge & Meer, Douglas, Tchibo, Airberlin, Saturn, Karstadt, HolidayCheck, Tuifly, Real und MyToys. (smü)