Smartphonenutzung

Sprachassistenten werden trotz Hype wenig genutzt

Altersübergreifend verwenden gerade mal 16 Prozent der Befragten die Sprachassistenten auf ihren Smartphones oder Tablets. Und mit 39 Prozent ist Sprachsteuerung zwar die bekannteste aller KI-basierten Funktionen, aber dennoch weniger als der Hälfte aller Nutzer überhaupt ein Begriff.

Am häufigsten sagen die deutschen Verbraucher: „Okay Google“, der Google Assistant ist der meistgenutzte Sprachassistent hierzulande, was allerdings vor allem an der großen Verbreitung Android-basierter Endgeräte liegt. Die meisten Nutzer sehen die Technik noch immer eher als Spielerei und nicht als ernst zu nehmendes Feature, das ihnen den Alltag erleichtert.

Dabei verdeutlicht die Altersgruppe 65 plus bereits jetzt, welches Potenzial Sprachassistenten im Alltag haben können. Die Deloitte-Umfrage zeigt, dass jene älteren Menschen, die Sprachassistenten für sich entdeckt haben, diese dann auch häufiger nutzen als die mittlere Altersgruppe. Offensichtlich fällt älteren Verbrauchern die Steuerung per Sprache leichter als die klassische Touch-Bedienung

Auch das Thema AGBs wird von der Bevölkerung anders angegangen: Die Sorge der Verbraucher ist groß, ihre Bereitschaft, Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs) zu lesen, dagegen eher klein. 70 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Online-Unternehmen ihre persönlichen Daten mit Dritten teilen, und drei Viertel davon beunruhigt diese Vorstellung, den größten Teil sogar sehr. Bemerkenswert ist, dass nicht etwa vor allem ältere Nutzer Angst um ihre Daten haben. Die Sorge zieht sich durch alle Altersklassen. Nur 10 Prozent der deutschen Mobilfunknutzer lesen AGBs, bevor sie diese akzeptieren. Besonders lax gehen die jungen Konsumenten mit der Thematik um. In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen gaben 63 Prozent an, AGBs fast immer zu akzeptieren, ohne diese vorher zu lesen.