Ranking

Das sind die Onlinehändler mit der besten EMail-Kommunikation

Rechtskonformes E-Mail-Marketing stellt für viele Händler scheinbar eine unüberwindbare Hürde dar. Gerade einmal vier von 448 Unternehmen konnten hier die volle Punktzahl erreichen. Ein Viertel brachte es nicht einmal auf die Hälfte der Punkte. Ursache hierfür ist meist das Missachten der Kennzeichnungspflicht. Nur 41 Prozent aller Double-Opt-in-Mails und 42 Prozent aller Willkommensmails enthalten vollständige Impressen. Bei den Newslettern liegt dieser Wert mit 59 Prozent etwas höher.

Die automatisierte Kundenansprache ist ebenfalls ein Thema, welches bei vielen Händlern noch wenig Anklang findet. Zwar schaffen 73 Prozent durch obligatorische Geburtstagsmails oder saisonabhängige Angebote Touchpoints mit den Empfängern, jedoch scheitert es oftmals schon an den Basics: Rund 30 Prozent der Händler heißen Neu-Abonnenten nicht willkommen und melden sich erst wieder anlässlich des nächsten regulären Newsletters. Herzliche Begrüßungsstrecken bleiben, außer bei drei Prozent der Händler, auf der Strecke. Fraglich ist auch, wieso 23 Prozent der Unternehmen bei der Anmeldung Daten sammeln, diese aber nicht für die Personalisierung des Newsletters verwenden.

Für das Ranking hat Absolit das EMail-Marketing von 448 deutschsprachigen Händlern analysiert. Dazu wurden bei den besten 150 jeweils 125 Variablen untersucht. Bei den anderen Unternehmen wurden 107 Variablen einbezogen, bei denen ohne Newsletter weniger. Die 125 Variablen flossen ein in sieben Faktoren: Dialog, Technik, Sicherheit, Neukunden, Recht, Automation und Gestaltung. Folgende Fragen standen dahinter:

  • Dialog: Wie professionell ist der digitale Kundendialog?
  • Technik: Wie professionell ist die Versandtechnik?
  • Sicherheit: Wie weit wird Missbrauch verhindert?
  • Neukunden: Dient die Website zur Leadgenerierung?
  • Automation: Wie ist der Einsatz von Marketing-Automation?
  • Recht: Werden geltende Gesetze beachtet?
  • Gestaltung: Sind die E-Mails professionell gestaltet?

Für jeden Faktor gab es eine maximal erreichbare Punktzahl, die zwischen 11 und dreißig Punkten lag. Aus den von einem Unternehmen erreichten Punkten wurde ein Prozentwert ermittelt. Für den Index wurde der Mittelwert aller sieben Faktoren berechnet. Er entspricht ungefähr dem Anteil der insgesamt maximal erreichbaren Punktzahl.

Die Händler wurden in neun Kategorien unterteilt: Elektronik, Convenience, Großhandel, Lebensmittel, Mode und Kosmetik, Spezialhändler, Sport, Freizeit und Hobby, Universalhandel, Wohnen. Zum Teil wurde noch in Unterkategorien unterteilt.
Die Branche "Großhandel" umfasst alle Händler, die sich nicht an Endverbraucher, sondern an Geschäftskunden (B2B) richten. Aus dem Bereich "Convenience" schaffte es niemand unter die Top100.

Das Poster ist online kostenlos als PDF herunterladbar unter https://www.ibusiness.de/poster/?aktion=print_poster. Der Gratisdownload der Kurzversion der Handelsstudie ist unter Handelsstudie.de abrufbar.