Dialogmarketing

Auch bei Digitalunternehmen: Print gewinnt

Ist Briefpapier noch up to date, werden noch Broschüren ausgelegt und Veranstaltungseinladungen gedruckt, oder haben E-Mails und Internetauftritte diese Produkte verdrängt? Die Studie zeigt: Visitenkarte sind, unabhängig von der Unternehmensgröße, das am häufigsten verwendete Printprodukt. Je 88 Prozent der kleinen und mittelgroßen Unternehmen und 79 Prozent der großen Unternehmen verwenden diese. Gedruckte Flyer und Broschüren sowie Briefpapier werden je von über der Hälfte aller Unternehmen genutzt.

Gedruckte Einladungskarten zu Firmen- und Weihnachtsfeiern hingegen spielen hingegen in der Startup-Welt nur eine untergeordnete Rolle (je 15 und neun Prozent). Diese kommen eher in großen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern zum Einsatz (29 Prozent). Die Befragung der Onlinedruckerei Kartenmacherei.de zeigt aber, dass Printprodukte generell noch eine wichtige Bedeutung für Unternehmen haben, durchschnittlich verzichten nur vier Prozent der befragten kleinen Unternehmen unabhängig von der Branche auf Druckerzeugnisse.

Nach Branchen gibt es deutliche Unterschiede, was die Print-Präferenz angeht. So nutzen 100 Prozent aller befragten Kommunikationsunternehmen und 88 Prozent aller Industrieunternehmen Flyer und Broschüren (Durchschnitt: 58 Prozent), eine hundertprozentige Abdeckung haben Visitenkarten bei Unternehmen aus Industrie und Kommunikation, Marketing, Logistik und Verlkehr. Auch sonst liegt der Anteil in der Regel deutlich über 80 Prozent. Die Nutzung von Briefpapier wiederum ist seltener geworden. Im Schnitt jedes zweite Unternehmen lässt sein Briefpapier noch drucken (55 Prozent).

Im Zeitraum vom 19.06. bis 05.09.2017 befragte die Gilchinger Onlinedruckerei Kartenmacherei insgesamt 1.134 Studienteilnehmer bezüglich des Versands von geschäftlicher Weihnachtspost in Unternehmen. Fokus lag hierbei auf kleinen Unternehmen und Startups mit bis zu 49 Mitarbeitern. Um Vergleichswerte zu erhalten, wurden darüber hinaus auch Studienteilnehmer aus mittelgroßen (50 – 499 Mitarbeiter) und großen Unternehmen (500 oder mehr Mitarbeiter) befragt.