Richtlinie

OVK will Standards für HTML5-Werbemittel einführen

Bei der Auslieferung von HTML5-Werbemitteln soll nach Möglichkeit Einheitlichkeit vorherrschen (Foto: Klaus Rupp / Pixelio.de)

Durch die Deaktivierung des Flash-Plug-Ins in den Web-Browsern Firefox, Chrome und Safari können dort derzeit keine Flash-Werbemittel ausgeliefert werden, so der OVK. HTML5-Werbemittel seien daher eine Alternative. In der Richtlinie, die von der OVK-Unit Ad Technology Standards in Zusammenarbeit mit Medien, Vermarktern, Adserver-Betreibern und Agenturen entstanden ist, wird neben der Produktion auch die Anlieferung der HTML5-Werbemittel geregelt. Das soll den Produktions- und Abstimmungsaufwand reduzieren und besonders in Kreativ- und Digitalagenturen die Arbeitsprozesse erleichtern und für einheitliche Rahemenbediungen sorgen. Die Richtlinie enthält Standards zu Banner-Formaten, Dateigrößen, Klicktags, Browser-Kompatibilität, Grafikkomprimierung, Video, Animation, Anlieferung und Vorlaufzeit und steht hier zum Download zur Verfügung.

Der OVK hat zudem eine Standard-Bibliothek von HTML5-Werbe­mitteln entwickelt, die der Auslagerung wiederkehrender Funktionen dient, um eine einheitliche Ausspielung zu gewährleisten und das Dateigewicht zu reduzieren. Darüber hinaus stellt der OVK Werbemittel-Templates als Basis für die Erstellung von Werbemitteln zur Verfügung. Um den sich ständig ändernden Marktfanforderungen gerecht zu werden, soll diese Bibliothek laufend aktualisiert werden. (smü)