Mediennutzung

Junge Generation: Smartphone löst TV ab

Für 67 Prozent der 14-29-Jährigen ist das Smartphone nicht mehr wegzudenken. Klassische Medien wie der Fernseher (acht Prozent) oder das Radio (fünf Prozent) spielen in dieser Generation kaum eine relevante Rolle. Das ergab eine repräsentative Umfrage durch TNS Emnid im Auftrag des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) unter 1.004 Internetnutzern in Deutschland. „Das Smartphone ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Dass über Jahrzehnte etablierte Medien wie TV und Radio in der jüngeren Generation kaum noch stattfinden und durch das Smartphone abgelöst werden, ist ein Sinnbild des digitalen Wandels. Natürlich heißt es nicht, dass Fernsehen und Radio dem Ende nah sind – vielmehr werden sich Übertragungsweg und Konsumart grundlegend verändern“, sagt BVDW-Vizepräsident Thorben Fasching.

Schwacher Akku und schlechte Netzabdeckung nerven am meisten
Bei aller Begeisterung für Smartphones gibt es auch Schwächen zu beklagen. Die Top-3-Nachteile sind ein schwacher Akku (29 Prozent), eine langsame Internetverbindung (24 Prozent) sowie Empfangsprobleme (24 Prozent). Das Design (zwei Prozent), die Größe (fünf Prozent) und eine schlechte Kameraqualität (neun Prozent) werden nur selten als Nachteil empfunden. Dabei nutzen viele Hersteller gerade die Güte der Kamera als Werbeargument für Neuanschaffungen. Nur neun Prozent der Befragten sind in dieser Hinsicht unzufrieden. Auch zu geringer Speicherplatz zählt nur bei 14 Prozent zu den größten Nachteilen. Trotz vereinzelter Schwächen hat das Smartphone für viele einen festen Platz im Lebensalltag: 47 Prozent der befragten Smartphone-Besitzer würden sich sogar wieder auf den Heimweg machen, wenn sie ihr Smartphone zuhause vergessen haben. (vj)