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Fotolia und Adobe Stock sagen Bildtrends 2016 voraus

Tagesaktuelle Motive, die Bezug auf aktuelle Ereignisse nehmen, sind 2016 ein großer Trend in der Bildsprache

Anhand der Datenlage aus dem Vorjahr (Keyword-Suchanfragen, Downloads und Datei-Uploads) konnte Scott Braut, Head of Content bei Fotolia und Adobe Stock, sieben Bildtrends ausmachen, die bei der Auswahl der wirkungsstärksten Fotos helfen können:

Foto: bizoo_n/Fotolia
Trend 1: Technik wird cool
Vorbei die Zeiten, in denen der Technik und technikaffinen Charakteren ein Nerd-Image anhing; mit der zunehmenden Alltagsdurchdringung der Technik und popkulturellen Gadgets wie Virtual Reality-Brillen und Hoverboards wird die gesamte Branche immer hipper und gefragter – auch bei jungen Arbeitnehmern. Die Folge: Lifestylige Technik-Bilder sind gefragt wie nie!

Foto: loreanto/Fotolia
Trend 2: Hipster-Ästhetik bleibt ein Thema
Ja, auch 2T 016 sind Vollbärte, Hosenträger und Vintage-Kleidung ein großer Trend in der visuellen Kommunikation. Die Hipster-Ästhetik war bereits in den vergangenen Jahren ein Mekka für die Markenkommunikation – und wird es auch weiterhin bleiben. Jedoch sind neue Formen im Kommen, die die Interessen der jungen, urbanen Kreativen widerspiegeln.

Foto: william87/Fotolia
Trend 3: Langsamer Abschied vom Selfie
Dank des Siegeszugs der Smartphones hat sich mit dem Selfie eine neue Bildsprache entwickelt, an der man in den vergangenen Jahren kaum vorbeigekommen ist. 2016 wird das Selfie zumindest in der Werbekommunikation von einem neuen Portraitstil abgelöst, der mit der Perspektive spielt und so ein komplexeres Bild einer Person ermöglicht. Durch die Blicklenkung hat der Betrachter das Gefühl, ein Bestandteil der abgelichteten Szene zu sein.

Foto: diyanadimitrova/Fotolia
Trend 4: Kräftige, farbgesättigte Bilder statt Trendfarben
Viele reden über sie, aber keiner kann sie valide voraussagen: Die Trendfarbe des jeweiligen Jahres. Statt sich auf einen bestimmten Ton festzulegen, vergegenwärtigt Fotolia eher die Art und Weise, wie Farben verwendet werden. In stimmigen, kräftigen und farbgesättigten Bildern liegt ein großer Trend, da sich diese Bilder von der Masse abheben und Dynamik ausstrahlen.

Foto: Melpomene/Fotolia
Trend 5: Die Welt von oben neu entdecken
Der technische Fortschritt fördert neue Perspektiven und Blickachsen, durch die man die Erde völlig neu entdecken kann. Bestes Beispiel hierfür sind Drohnen, die sich vom teuren High-Tech-Equipment zum erschwinglichen Gadget gewandelt haben und spektakuläre Panoramen aus der Vogelperspektive schenken.

Foto: pokki - Fotolia
Trend 6: Grafischer Minimalismus
Minimalismus ist ein Trend, der die Bildsprache mit Variationen bereits seit mehreren Jahren durchzieht. Im Bereich der Grafik bedeutet Minimalismus 2016 vor allem Low-Poly-Stil: Reduzierte, flächige Geometrik, die insbesondere in Verbindung mit kräftigen Offset-Farben eine angesagte, hochmoderne Ästhetik bildet.


Trend 7: Echtzeit-Kommunikation, Echtzeit-Bilder
Soziale Medien haben die Taktzahl der Kommunikation rasant erhöht: Neuigkeiten und Inhalte werden heutzutage in Echtzeit konsumiert. Dementsprechend sind tagesaktuelle Motive, die Bezug auf aktuelle Ereignisse – wie etwa die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe in den USA im Juni 2015 (s. Foto oben) - nehmen, ein großer Trend in der Bildsprache.