Digital PoS

Der Zauberer von Lego

Der Virtual Promoter soll für mehr Spaß am Point of Sale sorgen

In der Spielwarenabteilung der Frankfurter Galeria Kaufhof konnten die Besucher Ende 2016 einen lebensgroßen Avatar bestaunen und mit ihm via Gestensteuerung und Sound interagieren. Die Installation war eines der zwei „Virtual Promoter Roll-outs“, die das Softwareunternehmen Ameria im vergangenen Jahr zusammen mit seinem Kunden Lego umgesetzt hat.

Vor Ort konnten sich Interessenten und Konsumenten von den Vorteilen einer Digital-Retail-Lösung überzeugen: Ein Avatar in Gestalt eines Ritters, dem „Lego Nexo Knight“, begrüßte die Besucher des Geschäfts und informierte sie interaktiv und gestengesteuert über Produkte des Spielwarenherstellers. Und noch mehr: Die Nutzer wurden auf eine Reise in die Welt der Nexo Knights mitgenommen und konnten als Ritter animierte Monster bekämpfen.

Die Verweildauer am PoS ist laut Ameria ein wichtiges Kriterium für Händler und Marken. Um diese zu erhöhen, müsse den Kunden heute ein besonderes Einkaufserlebnis geboten werden: Der Virtual Promoter bringe dabei Spaß und Interaktion an den Point of Sale. „Er animiert, spielt und entführt Kunden in eine ganz neue Erlebniswelt. Das kann wahlweise informationsgetrieben sein oder pures Entertainment. Eine Beratung, ein Quiz oder etwas, bei dem man sich zur Steuerung via Gesten richtig körperlich betätigen muss“, heißt es bei Ameria. Der Virtual Promoter würde jede Marke positiv aufladen und lasse sich im Schaufenster und genauso auf der Ladenfläche einsetzen. Dadurch optimiert die Technologie laut Ameria nicht nur die Stoppingpower der Außenpräsenz, sondern auch den Abverkauf am Point of Sale. Die Instore-Hardware eigne sich dabei für den freistehenden Einsatz, könne aber auch in die Ladenausstattung eingebaut werden.

Bis Ende des Jahres waren der Virtual Promoter Flatscreen und der 3-D-Avatar in Frankfurt live zu sehen. Auch im Toys „R“ Us in Vösendorf bei Wien war der Virtual Promoter für Lego für einen Monat im Einsatz. (vj)