Neupositionierung

DDV positioniert sich als Verband der 'Data Driven Economy'

Der Deutsche Dialogmarketing Verband (DDV) hat seine Vision und Mission mit dem Ziel überarbeitet, den Verband sowie seine Ziele und Aufgaben in das "aktuelle zukunftsbestimmende Umfeld der Data Driven Economy" zu stellen. "Der DDV repräsentiert Unternehmen, die Daten generieren oder diese für den professionellen datenbasierten Dialog nutzen, wobei stets der Konsument im Mittelpunkt der Ansprache steht", begründet DDV-Präsident Martin Nitsche die Neuausrichtung. Man wolle sich mit den "richtigen Inhalten in einem veränderten Marktumfeld" in Stellung bringen. Er betont dabei, dass die neue Positionierung des DDV unter maßgeblicher Einbindung aller Mitglieder geschehen sei. Das Themenspektrum wird sich in den kommenden Jahren gemäß den Marktherausforderungen weiterentwickeln, aber nicht grundsätzlich verändern.

DDV-Präsident Patrick Tapp ergänzt: „Mit den Veränderungen modernisiert sich der DDV und positioniert sich in einem veränderten Marktumfeld. Wir wollen mit gemeinsam mit unseren Mitgliedern substanzielle Mehrwerte durch individuelle Beziehungen zwischen Menschen, Marken und Unternehmen in einer vernetzten Welt schaffen.“

Auch andere Branchenverbände wie der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) schreiben sich datenzentrierte Kommunikation auf ihre Fahnen. "Data driven bedeutet für uns aber nicht nur digital", betont Nitsche in Abgrenzung zum BVDW. Der DDV bleibe dialoggeprägt, während der BVDW einen klaren Vermarktungsschwerpunkt habe und der Bitkom eher technikgeprägt sei.

Der DDV zählt aktuell über 900 Mitglieder, darunter die Otto Group, Adobe, Telekom.