Marketing

Bedingungen für EMail-Marketing sind für jeden Zweiten nicht optimal

49 Prozent der rund 100 vom BVDW befragten E-Mail-Marketing-Experten sind "eher zufrieden" oder "sehr zufrieden" mit ihrem eigenen EMail-Marketing. Laut der BVDW-Befragung zeigen sich dabei Unterschiede in den jeweiligen Voraussetzungen, unter denen die Experten arbeiten. 58 Prozent der Befragten nutzen automatisierte Kontaktstrecken und 84 Prozent nutzen digitales Reporting. Von den "zufriedenen" E-Mail-Marketing-Managern nutzen 67 Prozent automatisierte Kontaktstrecken. Bei den "unzufriedenen" sind es allerdings nur 50 Prozent.

Wichtigste KPI sind zugleich die größten Herausforderungen

Die Mehrheit der Befragten nutzt bisher kein Attributionsmodell im E-Mail-Marketing (47 Prozent), 31 Prozent nutzen eines. Von den "zufriedenen" Praktikern nutzen 47 Prozent ein Attributionsmodell. Von den "unzufriedenen" setzen hingegen nur 16 Prozent auf ein bestimmtes Attributionsmodell, also auf Messungen nach Verfahren wie "Last Click", "First Click", bestimmten Algorithmen oder sonstigen Verfahren. Auch hier ist der Rückschluss möglich, dass der Einsatz eines Attributionsmodells zu mehr Zufriedenheit im E-Mail-Marketing führt.
Die Öffnungsrate (75 Prozent), die Klickrate (69 Prozent) und den Return-on-Invest (43 Prozent) geben die Befragten als die wichtigsten Kennzahlen zur Erfolgsmessung an. Die größten Herausforderungen im E-Mail-Marketing sind derzeit Prozesse/Automatisierung (59 Prozent), Manpower (42 Prozent) und Analyse/Datenverständnis (42 Prozent). "Entsprechend liegt der Investitionsschwerpunkt der Unternehmen auch im Bereich Prozesse. 65 Prozent der Befragten wollen in den nächsten drei Jahren in die Automatisierung investieren", sagt Florian Speer, BVDW-Lableiter der Studie. Außerdem hat sich gezeigt, dass die Herausforderung "Manpower", also die Größe der Personaldecke, mit 52 Prozent bei den unzufriedenen Marketern einen ebenso hohen Stellenwert hat wie Automatisierung.