Kundenbindung

B2B-Werbeartikel-Suche: Website ist erste Informationsquelle

Die Webseiten der Händler sind der beliebteste Kanal für die Werbeartikel-Recherche. 83,9% der Befragten nutzen die Unternehmenswebseite um sich über das Sortiment der Händler zu informieren. Nahezu 100% beurteilen dortige Informationen als glaubwürdig und informativ.

Auch Offline-Kanäle werden gerne genutzt: Fachzeitschriften und Kataloge werden von 35,5% der Teilnehmer als Informationsquellen herangezogen. Inhalte aus einem unternehmenseigenen Blog erfahren hingegen eine weitaus geringere Akzeptanz. Interessanterweise nutzen 39% diesen Kanal gar nicht, um sich über Werbeartikel zu informieren.

Soziale Medien relevant

Das Interesse an Informationen aus sozialen Medien ist stark altersabhängig. Während sich die Zielgruppe bis 25, sowie diejenige ab 46 Jahren kaum bis gar nicht für die Social Media-Seiten ihrer Zulieferer interessiert, gaben lediglich 10% der 26- bis 45-Jährigen an, diesen Kanal nicht zu nutzen. Neben Angeboten und Aktionen sind weiterführende Statistiken zu Werbeartikeln und Einblicke in den Unternehmensalltag gern gesehene Inhalte.

Persönliche Beziehungen als Erfolgsfaktor

Bis eine Kaufentscheidung letztlich getroffen wird, spielt nicht nur der Preis eine Rolle. Vor allem der persönliche Service (91,5 %) und bestehende Geschäftsbeziehungen (92,5 %) beeinflussen die Entscheidung der Befragten sehr. Grund für die Präferenz der persönlichen Ansprache könnte die zunehmende Nachfrage nach maßgeschneiderten, unternehmensspezifischen Werbemitteln und Merchandising-Produkten als Sonderanfertigungen sein, die individuell im Beratungsgespräch entwickelt werden, während in der meist anonymen Onlinewelt nur Standardprodukte angeboten werden.

Nicht überrascht haben die Umfrageergebnisse zu den Verwendungszwecken von Werbemitteln und Giveaways. Beliebte Anlässe sind Messeauftritte und Firmenveranstaltungen oder saisonale Ereignisse wie Weihnachten oder Ostern. Als Dankeschön oder Präsent wird der Werbeartikel von 74,5% der Studienteilnehmer eingesetzt.

Insgesamt wird deutlich, wie serviceorientiert der Werbeartikelhandel trotz Online-Shops bleibt.