Kampagne

Ist das jetzt was Festes?

K12204

Hintergrund/Aufgabe

Das Hamburger Thalia Theater gehört zu den renommiertesten Bühnen im deutschsprachigen Europa. Die Inszenierungen sind regelmäßig zum Berliner Theater-Treffen eingeladen und „Theater Heute“ hat das Haus breits diverse Male zum „Theater des Jahres" gekürt. Dennoch: der ganze Erfolg bedeutet nicht gleichzeitig, dass die Abonnenten vor der Spielzeit Schlange stehen. Auch das Thalia Theater braucht Werbung. Als Partner hat das Haus seit Jahren Nordpol+ an seiner Seite. Eine Partnerschaft, die über die klassische Kommunikation weit hinausgeht. Bereits 2007 konzipierte Nordpol+ für die Stadt Hamburg einen interdisziplinären Dialog von über 200 nationalen und internationalen Hamburger Preisträgern aus Musik, Film, Architektur, Kunst, Design, Mode und Werbung in der Container Installation „Hochburg Hamburg“ auf der Bühne des Thalia Theaters. Auf der spektakulären Mediatektur-Fassade des Klubhaus auf der Reeperbahn, inszenierte Nordpol+ während des Reeperbahn-Festivals den Thalia-Kino-Trailer „Echtes Drama“ zur neuen Spielzeit. Außerdem kooperieren die Agentur und das Theater innerhalb der eCulture-Initiative und dem European Cultural Metropoles Digital Networks, einem Zusammenschluss von Hamburg, Florenz und London, der sich mit den Herausforderungen der Digitalisierung im Kulturbereich auseinandersetzt.

Lösung/Umsetzung

Jetzt hat Nordpol+ für das Theater eine insight-basierte interdisziplinäre Kampagne umgesetzt, die unter dem Motto „Langzeitbeziehung“ um Abonnenten für die neue Spielzeit wirbt. Dabei trifft die Kampagne mit ihren Motiven und dem Apell an mehr Verbindlichkeit voll den Nerv der Zeit. Denn: hatte man sich früher noch Wochen im voraus verabredet und festgelegt, ist eine Zusammenkunft am selben Tag heute eine reine Glückssache. Das Angebot ist einfach zu groß, alles ist jederzeit und für jeden verfügbar. Also zielt die Strategie darauf ab, aus der Schwäche des Abonnements (Geld für etwas bezahlen zu müssen, von dem man nicht weiß, ob man es nutzen kann oder will) eine Stärke zu machen. Denn, die digitale Zeit und die damit verbundene Unverbindlichkeit erzeugt – gerade bei den Mittdreißgern – einen großen Wunsch nach Zuverlässigkeit und echten Inhalten. Nach dem früher selbstverständlichen festen Termin, statt kurzfritiger Zu- oder Absagen. Nach Planungssicherheit. So ein Theater-Abo bringt diese Sicherheit. Denn damit geht man wirklich öfter ins Theater – und nimmt es sich nicht lediglich vor, es mal wieder zu tun. Auch, weil der Babysitter quasi über die gesamte Saison fest gebucht werden kann. Mit anderen Worten: Es kann ziemlich befreiend sein, sich zu verpflichten!

Ergebnis

Die großangelegte Kampagne ist flächendeckend auf 18/1-Plakaten, auf Anzeigen in unter anderem dem SPIEGEL, dem ZEIT MAGAZIN und dem Elbphilharmonie-Magazin sowie auf Social-Media-Kanälen zu sehen.

18/1 im Umfeld
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