Kampagne

Ozean aus Plastik

K12421

Hintergrund/Aufgabe

Unsere Weltmeere vermüllen. Das größte Problem stellt dabei der Plastikabfall dar. Jüngste Auswertungen haben ergeben, dass in etwa 30 Jahren mehr Plastikmüll in den Meeren dümpeln wird als Fische. Doch anstatt wirklich mal aufzuwachen, werfen wir Menschen jedes Jahr noch 32 Millionen Tonnen dazu. Mit dem Ergebnis, dass jedes Jahr etwa eine Million Meerestiere qualvoll daran verenden. Dass der Müll sogar noch dazu beiträgt, die Artenvielfalt in den Ozeanen zu reduzieren, bis hin dass aktuell bereits einzelne Arten vom Aus­sterben bedroht sind.

Lösung/Umsetzung

Das von der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd initiierte Projekt „Ozean aus Plastik“ soll genau darauf nachhaltig aufmerksam machen. Es soll das Thema in das Bewusstsein der Menschen bringen und zu einer Selbst­verpflichtung werden, weniger Plastik zu verbrauchen, um so quasi ganz nebenbei etwas für die Umwelt zu tun. Die drei Motive kommen bewusst bunt und leicht daher, damit man nicht davor zurückschreckt sie zu betrachten. Dann allerdings erkennt man, dass sich im bunten Plastik gefangene Meerestiere abzeichnen.

Ergebnis

„Plastics are invading the oceans on an unprecedented scale. Like an invasive species, it is wiping out ocean wildlife and taking over its habitat. Humans are to blame for the introduction of this most lethal substance and if we don’t stop its progress, soon the oceans will contain more plastic by sheer weight than all animal life combined. But we can turn the tides, we can stop this inva­sion. What we have caused, we now have to fix. Stop the production and use of single-use plastics. Together we can clean the oceans and together we can make sure that what we take out, stays out.“ (Alex Cornelissen, CEO Sea Shepherd Global)

Plakate
The Plastic Ocean