Kampagne

Featuring Alexa

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Hintergrund/Aufgabe

Der Weg, im Musikgeschäft Erfolg zu haben, ist beschwerlich. Es gibt viele Talente, die ein Leben lang unentdeckt bleiben, weil sie nicht den Zugang zum richtigen Management haben, weil sie im riesigen Sumpf der tingelnden Talente einfach untergehen. Ein beliebtes Tool, dem gegenzusteuern, ist, bekannte Künstler mit einem Gastauftritt zu featuren. „Too Many T’s“ hatten da mehr Glück. Die Südlondoner Hip-Hop-Band tourt seit 2012 erfolgreich durch Großbritannien. Alles begann, als sich die Rapper Ross Standaloft und Leon Rhymes auf einer Uni-Hausparty trafen. Ihre gemeinsame Liebe zum Hip-Hop, vor allem der „Vor-Gangster-Ära“, und ihre individuellen Rap-Talente verhalfen ihnen aus dem Stand zu Anerkennung. Neben einem Mixtape und einer EP waren es vor allem ihre legendären Liveshows und Festivalauftritte, die ihnen eine treue Fangemeinde in UK verschafften. Mit dem Ende 2017 erschienenen Album „South City“ und der darauffolgenden Tour 2018 soll der nächste Schritt in Richtung internationale Bekanntheit gemacht werden.

Lösung/Umsetzung

Hierbei haben sich die beiden vor allem den US-Markt vorgenommen, das Mutterland des Hip-Hop. Dafür nutzen Too Many T’s das erfolgversprechende Phänomen des Featurens und hat sich dazu etwas Besonderes einfallen lassen: In einer Weltpremiere verschafft sich das Duo ein Feature einer der bekanntesten Stimmen der Welt: Alexa, die AI-Sprach­assistentin von Amazon, die bei Millionen von Menschen zu Hause installiert ist. Mit dem Song „Featuring Alexa“ schaffen es Too Many T’s, Alexa als Sängerin zu instrumentalisieren, indem die Lyrics Sprachbefehle enthalten, die jedes Alexa-Gerät triggern kann, und das Arrangement genau auf Alexas Antworten angelegt ist. Der Song, der als Video in den sozialen Medien veröffentlicht wird, beginnt mit den Too Many T’s MCs Ross und Leon, die im Studio sitzen und darüber fantasieren, so berühmt wie Kanye West zu werden. Als sie zufällig herausfinden, dass Alexa den auch von Kanye West und anderen Größen verwendeten bekannten Auto-Tune-Vocal-Effekt beherrscht, entsteht spontan ein Song, in dessen Verlauf weitere Sprachbefehle zum Einsatz kommen, bis schließlich sogar Einnahmen für Too Many T’s durch das Streamen eines ihrer eigenen Songs generiert werden. Damit aber nicht genug: Um die Fans gänzlich zu packen, indem sie die Chance bekommen, selbst ein Lied mit Hilfe von Alexa zu kreieren, wurde „Featuring Alexa“ auch ohne Antworten veröffentlicht. Genutzt werden nur global verfügbare, native Alexa Sprachbefehle, ohne einen extra Skill installieren zu müssen.

Ergebnis

„Alle kennen Alexa. Zu wenige kennen die Too Many T’s. Alexa in innovativer Weise zu nutzen, um diese großartigen Musiker bei einem globalen Publikum bekannt zu machen, ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine gute Idee großes Budget schlägt.“ (Alexander Schill, Global Chief Creative Officer, Serviceplan Group)

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