Internet der Dinge

„Maximale Effizienz in eigene Prozesse bringen“

Smart-City-Konzept: Städte werden digitaler und digitaler

Anette BronderAuf der Cebit stellte die Deutsche Telekom neue Starterpakete für den Einstieg ins Internet der Dinge vor. Der Konzern zeigte anhand verschiedener Showcases, wie einfach sich Maschinen und Geräte vernetzen und überwachen lassen – zum Beispiel über den neuen Funkstandard Narrow Band IoT (NB-IoT), der das Internet of Things massentauglich mache.

Für einen Start ins IoT hat die Telekom verschiedene Pakete für Unternehmen geschnürt. Dank Plug&Play-Prinzip und Skalierbarkeit lassen sich mit diesen Bundles Maschinen und Geräte vernetzen, lokalisieren, überwachen und 
vorausschauend warten.

Die „Cloud der Dinge“ beinhaltet zum Beispiel verschiedene Sensoren, die Temperatur, Position, Erschütterung oder Feuchtigkeit messen. Ein Mobilfunkmodul sendet die Daten zur entsprechenden IoT-Plattform , wo der Nutzer sie über ein Webportal abrufen kann. Das „Predictive Maintenance“-Bundle biete zusätzlich eine Verbindung zur „Azure“-IoT-Suite von Microsoft aus der Multi-IoT-Serviceplattform der Telekom. So sei eine erweiterte Datenanalyse inklusive vorausschauender Wartung von Maschinen möglich.

Welche Rolle das Internet der Dinge und M-to-M-Kommunikation für die Telekom einnehmen, verdeutlicht 
Anette Bronder, Geschäftsführerin von T-Systems. Sie sagt: „An der Digitalisierung führt kein Weg vorbei, das ist inzwischen allen klar. Denn Kunden verlangen digitale Services, in Echtzeit und 24/7 – vom Einkaufserlebnis bis zum Kundenservice. Wer am Markt eine Chance haben will, muss umdenken, wandelbar sein, Digitalisierung und die Cloud in den Mittelpunkt der eigenen Strategie stellen. Die Checkliste für Unternehmen hat drei zentrale Punkte: Mut zum Wandel als Nummer eins. Eigene digitale Weichen zuerst stellen und maximale Effizienz in eigene Prozesse zu bringen. Denn nur so ist Wettbewerbsfähigkeit möglich. Drittens: Die auf den Kunden ausgerichtete Digitalisierungsstrategie auch intern leben. Starre Führungsstrukturen haben ausgedient im digitalen Zeitalter.“

Die Telekom stellte auf der Cebit zudem ein Programm zur Kooperation mit digitalen Start-ups vor. Damit positioniere sich das Unternehmen als strategischer Partner und „Brückenbauer“ zwischen Start-ups und dem deutschen Mittelstand. Start-ups mit Lösungen für Kunden im B-to-B-Umfeld haben es laut Unternehmen oft schwer, Zugang zur Zielgruppe Mittelstand zu finden. Mittelständler wiederum kämen teils nur selten mit Start-ups in Kontakt. Im ersten Schritt werden Start-ups mit jeweils 100.000 Euro gefördert. (db)