Außenwerbung

Ströer verkauft sein Türkei-Geschäft

Seitdem Ströer im vergangenen Jahr bereits den Istanbuler Stadtvertrag abgegeben hatte, gehörte das Türkeigeschäft nicht mehr zum Kerngeschäft. Mit dem Verkauf zieht das Kölner Medienhaus einen Schlussstrich unter die Aktivitäten am Bosporus.

Mit der Fokussierung auf das deutsche Kerngeschäft und zukünftige Wachstumsfelder nahm die Bedeutung des türkischen Außenwerbegeschäfts stetig ab. Zum Zeitpunkt des Verkaufs machte das Türkeigeschäft rund zwei Prozent des Umsatzes und nur knapp zwei Prozent des EBITDAs der Ströer Gruppe aus. Mit der Entkonsolidierung im Zuge der geplanten Portfoliooptimierungen will das Unternehmen die Profitabilität stärken und das Finanzprofil schärfen.

"In der Türkei sehen wir eine zunehmende Eintrübung der wirtschaftlichen Gesamtsituation. Vor diesem Hintergrund schätzen wir die Fortführung unseres mit Abstand wesentlichsten Vertrages in Ankara in Kombination mit der bevorstehenden Ausschreibung als unwahrscheinlich ein. Deshalb haben wir uns zu diesem finalen Schritt entschlossen und unsere türkische Gesellschaft verkauft", sagt Udo Müller, Gründer und Co-CEO der Ströer SE & Co. KGaA.