Retail Media

Otto vereinbart Partnerschaft mit Criteo

Criteo bietet mit ' Sponsored Products' in Deutschland seit einem Jahr Markenherstellern die Option, Konsumenten im Kaufentscheidungsprozess auf Händlerseiten für ihre Produkte zu gewinnen. "Bei Händlern ist die Lösung sehr beliebt, da sie hierüber ihren Websitetraffic und damit ihre Zielgruppen monetarisieren können, während die Abverkäufe weiter auf ihren Seiten stattfinden", sagt Alexander Gösswein, Regional Managing Director DACH, MEA und Russland bei Criteo. Mit der Partnerschaft mit Otto erhofft sich Criteo nun einen gehörigen Reichweitenschub.

Auch andere Handelsgrößen wie Amazon oder Zalando bieten ein ähnliches Modell an und verkaufen solche Anzeigen. Nun bringt sich also auch die vor drei Jahren gegründete Otto Group Media in diesem Markt in Stellung. Geschäftsführer Torsten Ahlers erhofft sich dadurch mehr Umsätze: "Sehr gut gefällt uns die Möglichkeit, auf die bestehenden Partner von Criteo zugreifen zu können, sowie ausgewählte Kunden über das Tool im Managed Service betreuen zu können. Außerdem können wir damit auch die Kampagnen auf externes Inventar verlängern."

Bei Criteo Sponsored Products handelt es sich um Native Product Ads, die in Onlineshops und Apps über den gesamten Kaufprozess angezeigt werden. Mit diesen Ads generieren Händler zusätzliche Einnahmen von Brands, deren Produkte im Shop des jeweiligen Händlers verfügbar sind. Konsumenten, die auf diese Ads klicken, bleiben bis zur Conversion im Shop; gleichzeitig vergüten die Brands jeden Klick.

"Händlerseiten wie unsere sind besonders wertvolle Umgebungen für Marketer. Kunden befinden sich aktiv im Kaufprozess, die Entscheidung für eine Marke ist aber noch nicht notwendigerweise getroffen. ", sagt Steve Treybig, Head of Sales Cooperation beim Online-Händler Baur. "Mit Criteo Sponsored Products bieten wir Brands einen Weg an, die Aufmerksamkeit für ihre Produkte zu erhöhen und ihre Sales messbar zu steigern."