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Neuerung bei DPD: Empfänger können Liefer-Präferenzen angeben

DPD gehört mit der zur französischen Groupe La Poste gehörenden DPD Group zu den größten Paketdiensten Europas

DPD geht über seine bereits bekannten Empfänger-Services hinaus. Neu ist unter anderem die dauerhafte Einrichtung eines bevorzugten Wunsch-Paketshops als Liefer-Präferenz, zusätzlich zur generellen Abstell-Genehmigung für einen bestimmten Ort oder für einen Paketkasten mit ParcelLock System. Optionen, die im Einzelfall auf Wunsch wieder deaktiviert werden können und mit denen DPD vor allem Berufstätige im Blick hat, die tagsüber oft und lange abwesend sind.

Nutzer der im Design komplett neu gestalteten App können ab sofort auch den Versand eigener Pakete vollständig digital abwickeln, inklusive der Bezahlung. Das Ausdrucken und Aufbringen von Labels entfällt komplett. Selbst ohne Registrierung kann der Absender einen mobilen, codierten Paketschein erstellen, der sich auf Wunsch in Apps wie Wallet (iOS) oder PassWallet (Android) hinterlegen lässt. Die Liefergebühr kann vor Abgabe in einem der 6.000 Pickup Paketshops per PayPal oder Lastschrift entrichtet werden. Auch der optionale DPD Express-Versand ist via App buchbar. In 19 deutschen Großstädten können Nutzer zudem einen Same-Day-Versand beauftragen. Die Möglichkeit des ausdruckbaren PDF-Paketscheins bleibt weiterhin bestehen, heißt es aus dem Unternehmen.

Wie unter anderem das Handelsblatt berichtet, arbeitet DPD außerdem derzeit an der Möglichkeit für Kunden, eine Wunsch-Uhrzeit für die Lieferung anzugeben. Für eine zusätzliche Gebühr – voraussichtlich in Höhe von 2,50 Euro – sollen Kunden bis Mitternacht des Vortags eine gewünschte Uhrzeit für die Paketzustellung via App eingeben können. Ende Juli soll eine Testphase in Hamburg und Nürnberg starten. Bei Erfolg will DPD das Angebot bis März 2018 bundesweit ausdehnen. (vj)