KMS

Kampagnenmanagement-Systeme auf der dmexco 2016

Eine Messe soll auch Spaß bringen

Selligent wird auf der Messe seine neue „Holo Campaign Software“ präsentieren und am Stand vorführen: Damit werden Kampagnen laut Unternehmen so intensiv erlebbar wie nie zuvor. Mit der Augmented-Reality-Brille Hololens von Microsoft können Marketer zukünftig interaktive 3D-Projektionen in der direkten Umgebung darstellen und einzelne Kampagnenbereiche in der virtuellen Welt nachbauen – und das Ganze akustisch untermalen. Gesteuert wird die Software über Gesten, Sprache, Kopf- und Augenbewegung. Das Ergebnis: eine Customer Experience zum „hautnah erleben“, so das Unternehmen.

Zu den Neuerungen bei Adobe zählt unter anderem „Predictive Subject Line Beta“. Das Beta-Programm der Adobe Campaign mit vorausschauenden Betreffzeilen schlägt zur Leistungsoptimierung den Inhalt von Betreffzeilen vor. Darüberhinaus wurden verschiedene neue Data-Science-Funktionen für die unterschiedlichen Adobe-Clouds vorgestellt.

Bei Oracle Eloqua wurden nach eigenen Angaben Produktverbesserungen in den Hauptbereichen Daten, Cross-Channel und Benutzerfreundlichkeit erreicht – einige Details: Es gibt ein neues Campaign Activity Dashboard, das eine zentrale Zusammenfassung der wesentlichen Leadscore-Bewegungen darstellt. Zudem wurde die Progressive-Profiling-Möglichkeit ausgebaut. Zusätzliche Profilerweiterungen erlauben es, ein besseres Verständnis über potenzielle Käufer zu gewinnen.

IBM stellte kürzlich eine Reihe neuer Commerce-Lösungen auf Basis kognitiver Technologien vor. Damit sollen Unternehmen das Kundenerlebnis und -verhalten besser voraussagen, begleiten und Erkenntnisse daraus gewinnen können. Händler erhalten Echtzeit-Einblicke in die Performance ihres Angebots. Somit sind sie in der Lage, die Reihenfolge von Produkten auf einer Website entsprechend der derzeitigen Nachfrage oder Lieferfähigkeit flexibel anzupassen. Außerdem verwendet „Commerce Insights“ kognitive Technologien jetzt auch bei der Aufdeckung von Anomalien. Dadurch werden Sales-Teams automatisch nicht nur über signifikante Anstiege oder Einbrüche in den Verkaufszahlen informiert, sondern auch über deren Ursachen bis hin zum Social Sentiment in den sozialen Netzwerken. (db)