Influencer Marketing

Im Jahr 2020 verkaufen wir alle unsere Facebook-Profile

Im Internet erfolgreich sein wie Bibi – Offenbar schon bei Grundschülern ein großer Wunsch

Das Unternehmen schreibt: Die Entwicklung dahin ist rasant und zu vergleichen mit Airbnb. Vor fünf Jahren konnte man sich auch nur schwer vorstellen, seine eigenen vier Wänden an Kurz-Reisende zu vermieten. Bei Blogfoster verhalte es sich ähnlich und folgende Indizien sprächen klar für sich:

1. Indiz: Als Blogfoster 2013/2014 gestartet ist, gaben drei Prozent der registrierten Blogger/Influencer an, dass sie das, was sie tun, mit einer professionellen Absicht tun, also teilweise beziehungsweise ganz ihren Lebensunterhalt mit Posts zu verdienen. 2017 gaben dies bereits 20 Prozent der registrierten Blogger/Influencer an. Es funktioniert also, mit sozialen Profilen Einnahmen zu generieren. Hinzu käme, dass Blogfoster besonders auf Micro-Influencer fokussiert sei, also der großen Mehrheit unter den Bloggern/Influencern.

2. Indiz: Publizieren wird immer einfacher, egal in welchem Alter, mit welchem sozialen Status und in welchem Umfeld auch immer. Ob über LinkedIn, Snapchat, Facebook oder Twitter: Jedes Netzwerk ist von seiner soziöokonomischen Zusammensetzung und der Altersstruktur völlig anders und damit ein Spiegelbild der Gesellschaft. Es gibt nicht „den“ typischen Blog-Leser, Blogging und Posting ist ein gesellschaftlicher Trend.

3. Indiz: Der zunehmende Star-Kult, selbst bei kleineren und mittleren Bloggern und Influencern, nimmt immer mehr zu. Erst kürzlich gab es wieder eine Meldung, dass in Augsburg der Youtuber Leon Machère von jungen Menschen in der Innenstadt belagert wurde und ein Polizeieinsatz nötig wurde. Über Bibi & Co. brauche man gar nicht erst zu sprechen. Aber interessant sei, welche Generation in den Startlöchern steht: Es gibt 11-/12-jährige Jungen, die auf Instagram über Matchbox-Autos posten und 15.000 Follower haben. Deren Berufswunsch lautet: Influencer. Online-Tutorials, die aufzeigen, „wie werde ich ein erfolgreicher Blogger“ sind extrem beliebt.

4. Indiz: Es wird immer leichter mit seinem sozialen Profil Geld zu verdienen: Begann Blogfoster (damals noch unter Stilanzeigen.net) mit Blogs, die Seitenaufrufe von mind. 500.000 haben mussten, konnte diese Hürde immer weiter abgesenkt werden (aktuell Minimum 10.000 Seitenaufrufe, demnächst eine weitere Absenkung auf 5.000). Das heißt, immer mehr Blogger und Influencer können an das Netzwerk angeschlossen werden und haben damit Zugang zu relevanten Werbekunden (was sie sonst nicht hätten oder nur sehr schwer). Blogfoster biete also durch die immer höhere Automatisierung in der Abwicklung eine immer höhere Wirtschaftlichkeit und damit geringe Einstiegshürden für alle, die im Social Web aktiv sind. (db)