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Google verändert die Suchranking-Richtlinien

Aus dem Unternehmen heißt es: „In den vergangenen Monaten wurden wir mit der schwierigen Frage konfrontiert, weshalb Suchanfragen automatisch mit schockierenden oder anstößigen Inhalten vervollständigt wurden. Wir haben dies zum Anlass genommen, zu prüfen, inwiefern wir unsere Inhaltsrichtlinien verbessern können, und haben die Richtlinien entsprechend bearbeitet.“

Zu den Änderungen im Ranking schreibt Google: „Wir kombinieren hunderte von Faktoren, sei es, wie aktuell ein Inhalt ist oder wie oft genau die Suchanfrage auf der Seite auftaucht, um diejenigen Ergebnisse zu ermitteln, die wir zu einer bestimmten Suchanfrage anzeigen. Wir haben diese Faktoren angepasst, damit wir verlässlichere Seiten anzeigen und Inhalte von minderer Qualität herabstufen können.“ Weitere Informationen sind im Google-Blog zu finden.

Außerdem plant das Unternehmen offenbar einen Adblocker im Browser Chrome. Das Wall Street Journal beruft sich in einem Artikel auf Insiderkreise. Es könne sich um eine Funktion handeln, die automatisch jene Werbeformate ausblendet, von denen das Unternehmen glaubt, dass sich Nutzer dadurch gestört fühlen. Falls sich die Pläne bewahrheiten sollten, wird sich Google vermutlich an den Erkenntnissen der Coalition for better Ads orientieren. Das Unternehmen ist Mitglied der Koalition, die erst kürzlich neue Empfehlungen für bessere digitale Werbung ausgesprochen hat (siehe ONEtoONE-Ausgabe 5/17). (db)