CO-REACH

Garantiert mehr Durchblick im Datendschungel

 Auch die diesjährige CO-REACH wartet mit vielen namhaften Speakern auf. Rund 6.000 Besucher werden erwartet

Die Messe für Crossmedia Marketing CO-REACH will in diesem Jahr für mehr Verständnis im Bereich des datengetriebenen Marketings sorgen und bringt dafür am 29. und 30. Juni alle Werbekanäle von Online über Mobile bis Print auf dem Nürnberger Messegelände zusammen. Erklärtes Ziel: „Nach zwei Tagen CO-REACH kehren Marketing-Profis mit konkreten Anregungen für die tägliche Umsetzung zurück an den Schreibtisch“, so Veranstaltungsleiterin Bettina Focke, die erneut 6.000 Fachbesucher in Nürnberg erwartet.

Warum Daten im Mittelpunkt stehen, liegt auf der Hand: Crossmediales Arbeiten ist für jeden Dialog-Marketer unerlässlich. Doch durch die zunehmende Digitalisierung entwickelt sich die Crossmedia-Pflicht zu einer täglich wachsenden Herausforderung. Vor allem, da sich immer mehr Daten über die Kunden ansammeln, die es gilt, auszuwerten und sinnvoll zu nutzen, statt sie in Datensilos in Vergessenheit geraten zu lassen. Unter den Top-Prioritäten für deutsche Marketer rangiert das Cross-Channel-Marketing auf digitalen Kanälen mit 35 Prozent sogar auf dem zweiten Platz – knapp hinter der Investition in moderne Technologien für mehr Zielgruppen-Insight bei der Kampagnensteuerung, der mit rund 39 Prozent höchste Priorität zugeschrieben wird. Das ergab der Digital Marketers Census 2016, für den die Cross-Channel-Werbeplattfom Marin Software 200 Digital-Entscheider in Deutschland befragte.

Klassische Kanäle keine aussterbende Spezies
Treffen werden die Besucher auf rund 250 Aussteller – aus den klassischen wie auch neuen Branchen, denn: „Wo ständig neue Kanäle und Kommunikationswege entstehen, sterben alte längst nicht aus. Print steht nach wie vor für Premium. Seine wichtige Rolle im crossmedialen Marketing spiegelt sich in der starken Präsenz der Ausstellergruppen Prepress, Print und Lettershop sowie Mailing-Elemente wider“, sagt die Veranstaltungsleiterin. Parallel dazu hätten in den letzten Jahren Anbieter aus den Segmenten Digitales und Performance Marketing an Bedeutung gewonnen. In diesem Jahr sei vor allem ein Zuwachs der Aussteller in der Digital Marketing Lounge sowie auch in der Erlebniswelt „Kunde – CRM mit Empathie“ spürbar. „Daraus ergibt sich eine ideale Balance zwischen den „klassischen“ und digitalen Ausstellungssegmenten. Das zentrale Thema Daten als Basis für die Arbeit eines jeden Marketing- und Vertriebsexperten erhält auf der CO-REACH mehr Raum“, so Bettina Focke.

Ergänzt wird die Fachausstellung um ein Rahmenprogramm, das unter anderem mehrere Fachvorträge von Marketingprofis unter­schiedlichster Disziplinen umfasst, die vermitteln, wie sich aktuelle Trends aus dem crossmedialen Marketing in der Praxis nutzen lassen. Auch wieder dabei, doch dieses Mal in neuer Umgebung: die Mitmach-Konferenz Open Summit, bei der Aussteller, Referenten und Besucher miteinander diskutieren. Für sie geht es von den Vortragsräumen mitten ins Messegeschehen und damit direkt in die Halle. Durch den Standortwechsel können Interessierte noch spontaner teilnehmen, aus Standgesprächen und den Q&As nach den Vorträgen ergeben sich Sessions. Überdies wurde die Digital Marketing Area des BVDW um Paneldiskussionen und der zugehörige Gemeinschaftsstand um Guided Tours erweitert, um den Dialog mit den Besuchern zu intensivieren. „Zudem stellen wir unsere Livebühne jedes Jahr unter ein aktuelles Branchen-Motto. 2016 dreht sich hier alles um Data-driven Marketing – Keynote-Sprecherin Professorin Jivka Ovtcharova begleitet uns beim ‚Aufbruch in eine individuelle Lebenskultur‘. Ich werde außerdem definitiv dabei sein, wenn Keynote-Speaker Ibrahim Evsan über Digital Leadership spricht, und auch den Vortrag von Netzökonom Dr. Holger Schmidt über die Digitale Transformation habe ich mir vorgemerkt“, sagt Bettina Focke.

Bestquoten bei Neukundenakquise
Wie erfolgreich die Messe bereits im vergangenen Jahr gewesen ist, lässt sich an der Veranstaltungsanalyse ablesen. So konnten im Jahr 2015 rund 90 Prozent der Aussteller Neukunden gewinnen, was sich voll und ganz mit der Zielsetzung von ebenfalls genau 90 Prozent der Unternehmen deckt (siehe PDF). Weitere 91 Prozent der Aussteller konnten ihre wichtigsten Zielgruppen erreichen und 87 Prozent der Aussteller konnten neue Geschäftsverbindungen knüpfen.

Im Hinblick auf die Besucher können die Aussteller auch in diesem Jahr mit einer ähnlichen Zusammensetzung rechnen. So machen Werbe- und Kreativagenturen sowie die Dienstleistungsbranche einen unverändert großen Teil der Besucherzielgruppe aus. „Ebenso stark vertreten wie Zugehörige des Druckgewerbes sind übrigens Fachbesucher aus Handel und E-Commerce, was einmal mehr zeigt, dass die Branche den ganzheitlichen Ansatz der CO-REACH schätzt“, so Bettina Focke.

Internationale Aussteller und Besucher waren im vergangenen Jahr eher rar. Nur sechs Prozent des Publikums waren internationaler Herkunft und reisten insbesondere aus Österreich, den Niederlanden und der Schweiz nach Nürnberg. Unter den Ausstellern fanden sich immerhin acht Prozent aus anderen Ländern. Allerdings sei eine stärkere Internationalisierung auch nicht Ziel: „Mit unserem Veranstaltungskonzept setzen wir einen klaren Schwerpunkt: Die CO-REACH ist eine Messe von Marketingexperten für Marketing- und Vertriebsprofis aus dem deutschsprachigen Raum“, erklärt die Veranstaltungsleiterin. (sh)