FOMA-Trendmonitor

Agenturen stehen vor komplexen Herausforderungen

So zählt zu den derzeit größten Herausforderungen die gestiegene Komplexität im Mediageschäft. Um die Komplexität zu bewältigen, benötigen Agenturen das passende Personal. 54 Prozent der Befragten geben an, dass der "war for talents" eine sehr große Herausforderung darstellt. Die Online-Mediaagenturen haben neue Wettbewerber wie zum Beispiel große Internet-Konzerne erhalten, aber auch durch die gewachsene Start-up-Landschaft.

Trend für länger - bis 2023

Laut FOMA Trendmonitor 2018 werden bis zum Jahr 2023 vor allem Addressable TV und Retail Media deutlich an Bedeutung zunehmen. Während Retail Media für das Jahr 2018 noch von 23 Prozent der Befragten hohe Bedeutung zugesprochen wird, rechnen für 2023 bereits 54 Prozent mit einer hohen Bedeutung. Addressable TV hat im Jahr 2018 nur für 19 Prozent eine hohe Bedeutung, im Jahr 2023 aber für 54 Prozent. Im Vergleich hierzu sank die positive Einschätzung hinsichtlichder Verteilung der Spendings im Bereich Online-Display und Video in Deutschland: im Jahr 2017
lag die Schätzung noch bei 62 Prozent, für 2018, die aktuelle Einschätzung liegt hier jedoch bei nur noch rund 40 Prozent - allerdings ansteigend bis 2021 wieder bis zu 62 Prozent.


DSGVO ändert nichts am Nutzerverhalten

Nach den Eindrücken der Mehrheit der Experten der Online-Mediaagenturen hat die DSGVO zwar das Bewusstsein der Internetnutzer für ihre Privatsphäre und die Verwendung von Daten verändert. Sie hat aber nicht zu Verhaltensänderungen geführt. Der Aussage, dass die DSGVO zu signifikanten Verhaltensänderungen bei der Verwendung werbeführender Seiten geführt hat, stimmen 65 Prozent nicht zu. Nur 31 Prozent stimmen zu. Lauf Auswertung haben die Nutzer haben kein Problem mit Tracking, wenn sie daraus einen Mehrwert ziehen.