Sprachassistenten

Fünf Tipps fürs Marketing mit Sprachassistenten

Auch auf Konsumentenseite finden Sprachassistenten immer mehr Anklang: Laut Adobe Digital Insights ist der Umsatz mit sprachgesteuerten Assistenten im Jahresvergleich um satte 103 Prozent gestiegen. Im Weihnachtsgeschäft 2017 war der Echo Dot das meistverkaufte Produkt im Amazon-Webshop.

Mit Sprachassistenten, die Konsumenten in Autos, via Lautsprecher, übers Fernseher und zahlreiche Anwendungen erreichen, erhalten Marketer einen Kanal, der größer ist als alles, was bisher da war. Klar ist aber auch: Es wird nicht ganz einfach sein, das volle Potenzial dieser neuen Technologie auszuschöpfen. Worauf es dabei ankommt, erklärt John Watton, Senior Marketing Director von Adobe:

Mit Voice Analytics maßgeschneiderte, kundenbindende Erlebnisse schaffen
Dank der Leistungsfähigkeit der KI-Analytics können Sprachassistenten den Tonfall und die Stimmung in der Stimme des Konsumenten beurteilen und dessen Vorlieben und Abneigungen besser verstehen als jedes herkömmliche Telefon.

Über den Tellerrand der App hinausdenken
Wenn Sprachassistenten mit allen Lieblingsmarken verknüpft werden, muss sich der Konsument nicht jedes Mal bei einer bestimmten App anmelden, wenn er Informationen abrufen möchte. Anwendungen einzelner Anbieter werden damit in Zukunft überflüssig.

Kundenservice aufs nächste Level heben
Ob Social Media oder Chatbot: Kunden erwarten heute einen modernen Kundenservice. Sprachassistenten gehören unbedingt dazu. Erkennt der Sprachassistent zum Beispiel, dass ein Kunde verärgert ist, können Marken gezielt entscheiden, ob ihm ein besseres Angebot gemacht werden oder ein Mitarbeiter persönlich Kontakt aufnehmen sollte.

SEO bei der Vermarktung nutzen
Wenn Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen über eine Maschine vermarkten wollen, kommen sie mit psychologischen Branding-Methoden nicht weit. Entscheidend ist der Dateninput. Eine effektive Möglichkeit ist es, die Suchmaschinenoptimierung (SEO) so zu verfeinern, dass der Sprachassistent die eigenen Produkte zuerst auswählt.

Die Zielgruppe bestmöglich kennenlernen
Da sich manchmal mehrere Nutzer ein Gerät teilen, kann es vorkommen, dass die Sprachassistenten verwirrt sind, mit wem sie eigentlich sprechen. Um sicherzustellen, dass sprachgestützte Erlebnisse so personalisiert wie möglich und an jedem Ort konsistent sind, müssen Marketer ihre sprachgesteuerten Erlebnisse kontextbezogen ausspielen.