Studie

E-Mail-Marketing liegt vorn

Torsten Schwarz, Inhaber von Absolit und Autor der Studie

Den Studienergebnissen zufolge erhöhen 46 Prozent der Unternehmen ihre Budgets für E-Mail- und Suchmaschinenmarketing. Im Handel seien es sogar 65 Prozent, die ihre Ausgaben für E-Mail-Marketing steigerten. „Im Handel wird heute fast ein Viertel des Umsatzes über E-Mail-Marketing generiert“, sagt Studienautor Torsten Schwarz.

Für das Thema „Data-driven-Marketing" planen 44 Prozent der Unternehmen, ihr Budget zu erhöhen; dahinter folgt der Channel Social Media mit 41 Prozent. Beim Mobile-Marketing seien die Befragten vorsichtig gewesen: Obwohl nur 36 Prozent ihr Budget erhöhen möchten, trauen sich nur ein Prozent der Befragten, hier Budgetkürzungen vorzunehmen.

Klassische Marketingkanäle wie Event und PR verlieren dagegen an Relevanz, so die weiteren Ergebnisse der Studie. Event-Marketing (12 Prozent) und Öffentlichkeitsarbeit (11 Prozent) werden zwar von mehr als drei Viertel der Firmen eingesetzt, aber nur wenige erhöhen hier die Ausgaben.

Die wichtigsten Themen, die momentan die Unternehmen umtreiben, sind Content Marketing und die Inte-gration der Marketing-Software-Systeme, wie die Umfrage ferner ergab. Danach folgen Customer Journey, Personalisierung und Conversion-Optimierung. Im Handel und im Tourismus kommt das Thema Realtime-Marketing dazu. Ein Viertel der Touristikunternehmen beschäftigt sich bereits mit dem Thema Virtual Reality. Bei B-to-B-Unternehmen sind es vor allem Bewegtbild und Internet der Dinge, die 2016 wichtig seien.

Im Rahmen der Studie hat Absolit 172 Online-Marketing-Verantwortliche mittlerer und großer Unternehmen befragt. Die Befragung fand im Februar 2016 statt. Ausgewertet wurden die Branchen Handel, Tourismus, Versicherungen und B-to-B-Unternehmen. (vj)