Audio

Die Zukunft geht durchs Ohr

Aus der Studie „Hear & Now“ von Vorn Consulting

Der Unterhaltungs- und Nutzungswert von Audio gewinnt immer stärker an Bedeutung, was sich deutlich an der steigenden Airtime abzeichnet. Denn neben den klassischen Radiosendern drängen weitere Anbieter und Formate auf den Markt und sorgen für eine neue Dynamik. Die Beliebtheit von Podcast-Angeboten sowie individuellen Streaming-Plattformen nimmt stetig zu und auch sprachgesteuerte Geräte wie Amazons Echo, Apples Siri oder Microsofts Cortana zeigen die vielfältigen, zunehmend flexiblen und personalisierten, Möglichkeiten dieses Kanals.

Wir stehen am Beginn des Conversational Age – in dem Marken und Menschen über neue Technologien miteinander kommunizieren können – und damit wird Audio zu einem der wichtigsten Kommunikationskanäle. Daraus entstehen neue Anforderungen an Marken, die ihre Botschaften akustisch und situativ einsetzbar gestalten müssen, um sich in der neuen Audio-Journey des Hörers wiederzufinden. Anders formuliert: Content muss audiofähig werden.

Welche Trends sich in diesem Zusammenhang zeigen und welche Chancen sich hier für werbetreibende Unternehmen ergeben, haben wir in der Studie „Hear&Now – Die Zukunft von Audio“ zusammengefasst:

1. Hearing Micromoments: Die Audio-Journey der Zukunft ist situativ und stimmungsvoll.

Die Audionutzung zerfällt zunehmend in viele kleine Momente, die über den Tag verteilt sind und an unterschiedlichen Orten (im Auto, mobil, im Büro) stattfinden. Audioanbieter müssen dem gerecht werden und individuelle, kontextbasierte Inhalte bieten sowie das konvergente Portfolio von reichweitenstarken UWK-Angeboten bis hin zu hyperindividuellen Playlisten nutzen.

2. Smartest Sounds: Data-driven Music setzt individuelle Benchmarks

Auch der Audiomarkt setzt auf Big Data. Immer mehr Anbieter nutzen die Fülle von lokalen, demographischen und vorliebengeprägten Hörerdaten, um ein möglichst individuelles Angebot zu liefern. So nutzt Starbucks beispielsweise die Playlists der Spotify-Abonennten, um die Musik in den Stores zu optimieren. Je nach Tageszeit werden unterschiedliche Songs angeboten, sodass morgens auf dem Weg zur Arbeit aktivierende Stimmung und gegen Abend beruhigende Atmosphäre aufkommen kann.

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