Digitale Werbung

Coalition for better Ads: Den Nutzer schonen

„Pop-up Ads“ und „Prestitial Ads“ sind zwei der Formate, von deren Nutzen die Coalition for better Ads nach den Erkenntnissen der Studie abrät

Die noch junge Coalition for better Ads hat neue Standards für Desktop- und Mobile-Werbung veröffentlicht. Die Organisation, die Plattformen wie Google, Facebook, IAB, Agenturen wie Group M, Verbände wie BVDW und Werbetreibende wie Procter and Gamble vereint, will mit der Veröffentlichung dafür sorgen, dass Internetnutzer positiver auf digitale Werbung reagieren, die schließlich viele der beliebten kostenlosen Dienste im Web finanziert.

Für die neuen Empfehlungen wurden die Aussagen von 25.000 nord-amerikanischen und europäischen Konsumenten analysiert, die mit 104 verschiedenen Typen von Werbung konfrontiert wurden. Dabei wurden insgesamt sechs Desktop- und zwölf Mobile-Formate identifiziert, von denen sich Nutzer so stark gestört fühlen, dass die Organisation vom Einsatz der Formate abrät.

„Wir hoffen, dass die neuen Standards ein Weckruf für Markeninhaber, Händler, Agenturen, Publisher und deren Technologie-Dienstleister sind und dass sich die Verantwortlichen von den Formaten verabschieden, die Verbraucher erwiesenermaßen als störend empfinden“, sagte Randall Rothenberg, President und CEO des IAB.

Die Koalition plant Fortbildungsmaßnahmen für Mitglieder und weitere Marktteilnehmer, zum Beispiel durch Webinare und Präsentationen bei den teilnehmenden Verbänden. Durch die breite Streuung der Informationen erhofft sich die Coalition for better Ads, dass die Industrie die Erkenntnisse aufgreift und dass dadurch positivere Web-Erfahrungen für die Konsumenten entstehen. Interessierte können sich unter dem nachfolgendem Link eingehender über die Empfehlungen informieren. (db)