Ad-Impressions

So entwickelten sich Ad Fraud, Brand Safety und Viewability 2017

Zusammenfassung der Auswertungen für den Desktop-Bereich in Deutschland: Ad-Fraud ist, bei gegen Werbebetrug optimierten
Kampagnen in Deutschland, vom ersten zum zweiten Halbjahr 2017 von 0,5 Prozent auf 1,2 Prozent gestiegen. Die Viewability in Deutschland liegt 6,4
Prozentpunkte über dem weltweiten Durchschnitt, während das Markenrisiko in Deutschland fast 1 Prozentpunkt über dem weltweiten Durchschnitt liegt. (optimiert = mit Ad Fraud Technologie-Einsatz)

Neu dabei sind im aktuellen bericht auch Länder aus Osteuropa und Südostasien, was sich auch auf die Anzahl der Auswertungen auswirkte. Das Markenrisiko stieg im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2017 weltweit um 18,6 Prozent. Die Viewability-Rate in Deutschland hat sich mit 60,2 Prozent für Desktop-Formate verbessert und ist somit im internationalen Vergleich über dem Durchschnitt.
Auch die Viewability beim programmatischen Mediaeinkauf ist höher als in anderen Märkten. Die Ad Fraud Werte bei nicht-optimierten Kampagnen, also ohne den Einsatz von Anti-Fraud Technologien, sind hierzulande deutlich höher als der globale Durchschnittswert. Ohne den Einsatz von Technologien sind in Deutschland im Display-Bereich bis zu 13,3 Prozent der Kampagnen von Anzeigenbetrug betroffen.
In der Zusammenfassung zeigen sich in den drei Kategorien folgernde Auffälligkeiten für Deutschland:

Brand Safety
Generell hängen Brand Safety Kategorien eng mit aktuellen Geschehnissen und der entsprechenden Berichterstattung zusammen. Das Markenrisiko in Deutschland liegt einen Prozentpunkt über dem globalen Durchschnitt. Für Display-Ads erhöhte es sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 um 24,1% auf 8,8% im zweiten Halbjahr. Die Kategorie “Hate Speech” verzeichnet einen sehr hohen Anstieg – von 1,8% auf 4,8%.

Ad Fraud
In gegen Werbebetrug optimierten Display-Kampagnen ist Ad Fraud gegenüber der ersten Jahreshälfte von 0,5 Prozent auf 1,2 Prozent angestiegen. Wurden keine Technologien gegen Ad Fraud eingesetzt, konnten für Display-Kampagnen Werte bis zu 13,3% gemessen werden. Im Bereich Video fällt Ad Fraud mit 1,4 Prozent etwas höher aus, während das Mobile Web mit einem Wert von nur 0,4 Prozent in optimierten Umfeldern zugelegt hat. Mobile Web-Formate verzeichneten in der zweiten Jahreshälfte weniger Ad Fraud.

Viewability
Über alle Formate hinweg waren Anzeigen länger sichtbar als in der ersten Jahreshälfte. Die Viewability von Desktop-Formaten ist gegenüber der letzten Erhebung um 3,7 Prozent auf eine durchschnittliche Rate von 60,2 Prozent angestiegen. Im globalen Vergleich sticht die Viewability in Deutschland positiv hervor. Sie liegt 6,4 Prozentpunkte über dem weltweiten Durchschnitt und bei programmatischen Käufen ist sie bis zu 4,8 Prozent höher als im globalen Vergleich. Ein Grund für den Anstieg sind die Maßnahmen zur Optimierung der Sichtbarkeit digitaler Anzeigen, die Werbetreibende zunehmend ergreifen. Verbesserungen zeigen sich im programmatischen Einkauf. Hier stieg der Wert für Display um 4,0 Prozent auf 59,7 Prozent.

Oliver Hülse, Managing Director für Zentral- und Osteuropa, kommentiert: „Unsere Daten unterstreichen, dass Ad Fraud, Brand Safety und Viewability weiterhin einen starken Einfluss auf Online-Kampagnen haben. "