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Postalische Werbesendungen

Wer schreibt, der bleibt

Zur Sansibar-Kollektion gab Hersteller Rösle einen B-to-B-Katalog im Magazinstil heraus (Bild: Rösle in Fischer\'s Archiv #250)
Zur Sansibar-Kollektion gab Hersteller Rösle einen B-to-B-Katalog im Magazinstil heraus

03.08.2017 - Postalische Werbesendungen sind, ob adressiert, teiladressiert oder unadressiert, ein erprobtes Mittel für Unternehmen, um Kundenpflege zu betreiben oder neue Kunden zu gewinnen. Im Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post sind die neuesten Marktzahlen zur Werbung deutscher Unternehmen erfasst. Wir haben uns in der Studie aber speziell die Zahlen bezüglich postalischer Werbung einmal genauer angesehen.

Laut Studie sind Werbesendungen unter den Dialogmedien hinsichtlich des Budgets die zweitstärkste Kraft. Die adressierten Mailings werden von den Nutzern vor allem wegen ihrer Möglichkeit, die Kunden persönlich anzusprechen und an das Unternehmen zu binden, gelobt. Besonders Händler setzen demnach auf die physischen Mailings. Im Jahresvergleich von 2015 auf 2016 sind die durchschnittlichen Ausgaben je Unternehmen sowohl für adressierte als auch für teil- und unadressierte Werbesendungen gestiegen.

Persönlich adressierte Werbebriefe oder Kataloge mit Namen und Anschrift werden in Deutschland von jedem siebten Unternehmen zu Werbezwecken eingesetzt. Im Schnitt geben die Unternehmen für ihre Mailings 11.500 Euro und damit etwas mehr als im Vorjahr aus. Aufgrund der rückläufigen Nutzerzahl reduziert sich die Marktgröße aber um 2,6 Prozent. In Summe sind den Unternehmen volladressierte Mailings rund 6,2 Milliarden Euro wert, wovon der größte Teil auf die Distribution entfällt.

Obwohl nur ein Viertel der Nutzer adressierter Mailings Händler sind, kommt der Löwenanteil der Ausgaben aus dieser Branche (3,8 Milliarden Euro). Händlern sind diese Mailings im Schnitt 28.600 Euro pro Jahr wert, während die anderen Branchen durchschnittlich nur 6.700 beziehungsweise 4.000 Euro investieren. Die Beliebtheit adressierter Mailings steigt offenbar mit dem Unternehmensumsatz: Der Nutzeranteil beträgt bei den Großunternehmen fast 40 Prozent und liegt damit dreimal höher als bei den kleinen Unternehmen (13 Prozent).

Teil- und unadressierte Werbesendungen sind etwas weniger verbreitet als adressierte Mailings und werden von jedem zehnten Unternehmen genutzt. Die externen Ausgaben für teil- und unadressierte Werbesendungen betragen durchschnittlich 5.000 Euro und belaufen sich in Summe auf 1,7 Milliarden Euro. Jeweils knapp die Hälfte der externen Ausgaben fließt in die Planung, Konzeption und Produktion beziehungsweise in die Distribution (jeweils 0,8 Milliarden Euro).

Wie bei den adressierten Mailings kommt auch bei den teil- und un-adressierten Werbesendungen mehr als jeder zweite Euro vom Handel. Händler geben im Schnitt 10.600 Euro pro Jahr für die teil- und unadressierten Werbesendungen aus und damit dreimal mehr als Unternehmen der anderen Branchen (je 3.100 Euro). Der Nutzeranteil liegt branchenübergreifend bei knapp zehn Prozent. Bei Großunternehmen liegt der Nutzeranteil mit 16 Prozent rund doppelt so hoch wie bei den kleinen Unternehmen (acht Prozent).

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